[ROMAN] Fans es unmöglichen Lebens von Kate Scelsa

Autorin: Kate Scelsa
Hardcover:  384 Seiten
ISBN: 978-3570164211
Preis: 11,99 EUR (eBook) / 18,00 EUR (Hardcover)
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Story:
Mira, Jeremy und Sebby haben jeder für sich mit Problemen zu kämpfen, die ihnen viel abverlangen. Mira leidet unter Depressionen, die sich auch im Rahmen von Selbstverletzung zeigen, Jeremy wurde Opfer einer größeren Mobbingkampagne an seiner Schule, weil er schwul ist und von zwei Vätern aufgezogen wird und Sebby, der bei einer Pflegemutter lebt hält sich mit Diebstählen über Wasser, nimmt Drogen und sieht sich auf einem absteigenden Ast. Während Mira und Sebby bereits Freunde sind, stößt Jeremy eher zufällig in das Duo und wird schnell von den beiden als zusätzliches Mitglied ihrer Gruppe akzeptiert. Gemeinsam stellen sie sich den Problemen, die sie umtreiben und während sie einige Dinge in den Griff bekommen, sorgen andere, tiefergehende dafür, dass das Trio allmählich auseinandertriftet und sich neu finden muss – und damit auch Mira, Jeremy und Sebby.

Eigene Meinung:
„Fans des unmöglichen Lebens“ ist das Debüt er amerikanischen Autorin Kate Scelsa und ist als Songwriterin und Bühnenautorin bekannt. Das Buch wurde mehrfach ausgezeichnet, ebenso ihr Bühnenstück „Everyone’s Fine With Virginia Woolf“. Der Roman um Mira, Jeremy und Sebby erschien 2015 in den USA. Ob weitere Bücher in Planung sind, steht aktuell noch nicht fest. weiterlesen…

[THEMA] Akzeptanz und Toleranz von LGBTIQ* in der Gesellschaft

Im heutigen Beitrag darf ich im Rahmen der #bleibdu-Aktion ein wenig über Toleranz und Akzeptant in der Gesellschaft plaudern – wie man sich vorstellen kann, ein riesiges Feld (wahrscheinlich kann man wissenschaftliche Abhandlungen darüber schreiben und sehr ausführliche Diskussionen führen). Ich werde mich daher in diesem Beitrag auf LGBTIQ* beschränken und hierbei beispielhaft auf eine Diskussion im bayrischen Landtag eingehen, in dem man sich vor einigen Jahren über den neuen, aufklärenden Sexualkundelehrplan stritt. Doch dazu später mehr.

Zunächst ist es wichtig, den begrifflichen Unterschied zwischen Akzeptanz und Toleranz zu kennen, denn auch wenn beide zumeist in einen Topf geworfen werden, bedeuten sie doch nicht dasselbe. Auf Wikipedia finden sich für Akzeptanz und Toleranz gute Begriffserklärungen: weiterlesen…

[VORSTELLUNG] Bildungs- und Antidiskriminierungsprojekt SCHLAU

Nach Mobbing: 15-jähriger Schwuler nimmt sich das Leben (siehe Bericht queer.de)

Im erzkonservativen Alabama beging ein offen schwuler Schüler aus Verzweiflung Selbstmord – ein homophober Polizist nimmt den Tod des Jugendlichen zum Anlass, gegen LGBTI-Rechte Stimmung zu machen.

Erst vor wenigen Tagen, am 23.04.2019, erschien der o.g. Artikel auf queer.de und auch wenn dieser schreckliche Vorfall nicht hierzulande passiert ist, so lassen sich durchaus Parallelen zwischen den USA und Deutschland ziehen. Hier wie dort gibt es die Ehe für alle, in den Städten kann man eine steigende Akzeptanz gegenüber LGBTIQ* beobachten und die ersten Antidiskriminierungsgesetze sind erlassen. Nichtsdestotrotz liegt noch ein steiniger Weg vor uns, denn hierzulande sind sogenannte Konversationstherapien leider noch immer nicht verboten (auch wenn Bundesgesundheitsminister Jens Spahn aktuell versucht diesen Therapien einen Riegel vorzuschieben) und gerade in dörflichen/ländlichen Gemeinden ist ein Outing fast unmöglich. Es fehlt an Akzeptanz und Toleranz, was man allein schon daran merkt, dass zum Beispiel „Schwul“ noch immer ein Schimpfwort auf den Schulhöfen ist und in den Köpfen der Menschen die üblichen Vorurteile und Klischees vorherrschen. weiterlesen…