[ANKÜNDIGUNG] Änderungen Like a Dream

Hallo ihr Lieben,

wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt, ist es in letzter Zeit auf Like a Dream ruhiger geworden. Zunächst will ich euch beruhigen – ich werde den Blog weder aufgeben, noch plane ich mich aus dem queeren Bereich zurückzuziehen. Bei mir haben sich lediglich einige private Dinge geändert, u.a. meine Jobsituation (zum Positiven!), was bedeutet, dass ich nun nicht mehr 3-4 Stunden am Tag lesend im Zug sitze, sondern endlich einen Job in der Nähe meiner Wohnung gefunden habe. Dadurch schaffe ich natürlich nicht mehr meine 3-4 Bücher/Woche, sondern brauche wesentlich länger für einen Roman. Das Ergebnis ist logisch – ich schaffe es nicht mehr alle 2-3 Tage einen neuen Roman vorzustellen, sondern nur noch in unregelmäßigen Abständen. Das wirkt sich auch auf die Specials aus – der Zitate-Freitag wird ab sofort nicht mehr wöchentlich stattfinden (ich möchte ungern mehrere Beiträge dieser Art hintereinander haben), ebenso wird auch die Special Week mit Jutta Ahrens noch ein wenig auf sich warten lassen, da ich mir noch das ein oder andere ihrer Bücher zu Gemüte führen muss. Angedacht ist sie aber noch dieses Jahr.

Es tut mir Leid, wenn regelmäßige Leser meines Blogs enttäuscht sind. Ich hoffe ihr bleibt mir dennoch treu, auch wenn es ab sofort länger dauert, bis neue Berichte online gehen.

Liebe Grüße,

Juliane

Offener Brief an Piper und Nicole Gozdek (“Die Magie der Namen”)

Sehr geehrte Damen und Herren,

nach Beendigung des Romans „Die Magie der Namen“ von Nicole Gozdek komme ich nicht umhin, dieses Leserbrief aus Sicht einer lesbischen Frau zu schreiben, die zutiefst verstört über das Ende des Romans und die damit einhergehende „Anpassung“ des Charakters Rustan war. Zu sagen, dass ich schockiert, wütend und entsetzt war, trifft es nicht im Mindesten. Vielleicht bin ich einfach zu selbstverständlich davon ausgegangen, dass unsere Gesellschaft offener und toleranter wäre; dass Bücher wie „Die Magie der Namen“ (die immerhin eine breite Masse erreichen) nicht auf solche Art und Weise mit sexuellen Minderheiten umgehen und diese auf solch negative Art und Weise darstellen. Mag sein, dass die Autorin dies nicht bezweckt hat, auch weil der Held Tirasan nicht wirklich schlecht oder herablassend von seinem besten Freund denkt, nachdem Rustan ihm seine Liebe gestanden hat (was mich tatsächlich überrascht hat – Rustan kam mir nie schwul vor). Dennoch bekommt dieser Teil der einen extrem schlechten Beigeschmack, als Tirasan am Ende die Wirklichkeit ändert, um alles Böse aus der Welt zu tilgen. Zu diesem Bösen, was der Held vernichtet, gehören auch Rustans Gefühle ihm gegenüber (und wahrscheinlich sämtliche Homosexualität), weil Tirasan mit diesen nicht klar kommt und lieber einen Kumpel hätte, der heiratet und mit dem er (ganz kumpelhaft) alt werden kann.

Die Außenwirkung auf mich als LGBT ist klar:

  • Homosexualität ist etwas Böses, da es zusammen mit dem Bösen von der Welt verschwindet
  • Es ist scheinbar vollkommen in Ordnung, dass Rustan von seiner Homosexualität geheilt wird, da seine Gefühle von Tirasan als nicht normal aufgefasst werden bzw. ihn unsicher machen
  • Rustans Wesensänderung wird einfach hingenommen, nachdem seine Homosexualität verschwunden ist (und sogar für gut befunden), als sei dies etwas Positives. Ein ganzer Charakter wurde grundlegend verändert und von seinem Wesen her absichtlich zerstört (was auch die sogenannten Homo-Heiler heutzutage in Kauf nehmen), ohne dass dies im Buch überhaupt schlecht bewertet wird – im Gegenteil. Tirasan ist glücklich, dass Rustan jetzt offener und fröhlicher daherkommt

Gerade nach dem Massaker in Orlando ist dies für mich ein Schlag ins Gesicht! Es mag ein Fantasy-Buch sein und nur wenige stören sich am Ende des Romans (was zeigt, wie wenig die Rechte von LGBT der Allgemeinheit etwas bedeuten). Aber von einem großen Verlag, der meiner Meinung nach dem Leser gegenüber eine gewisse Pflicht zu erfüllen hat, hätte ich mehr Sorgfalt beim Lektorat erwartet. Rustan hätte nicht schwul sein müssen – seine Homosexualität machte weder Sinn, noch war sie wichtig oder nachvollziehbar. Man hätte diesen Punkt ohne Probleme streichen können, ohne die Handlung grundlegend zu ändern und dieses Fettnäpfchen umschiffen können. Stattdessen wird er am Ende „geheilt“ und „angepasst“, damit er schön in den gesellschaftlichen Rahmen passt und ja nicht „anders“ ist. Das wirkt so herabwürdigend sexuellen Minderheiten gegenüber, dass mir die Worte fehlen.

Ich hoffe sehr, Sie oder die Autorin nimmt zu diesem Punkt Stellung – es ist mir wichtig, zu erfahren, warum auf diese Art und Weise diese Thematik im Buch aufgenommen und umgesetzt wurde. Für LGBT ist diese Darstellung auf jeden Fall erniedrigend und demütigend, die ich scharf kritisiere.

Der Brief wurde offen auf meinem Blog „Like a Dream“ (www.like-a-dream.de) gepostet.

Mit freundlichen Grüßen,
Juliane Seidel

[NEWS] QUEER gelesen Nachlese

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Hallo ihr Lieben,

wie ihr vielleicht wisst, organisiere ich zusammen mit meiner Frau das schwullesbische Lesefestival “QUEER gelesen”. Heute ging auf der Homepage des Lesefestivals die Nachlese online – ein Bericht über die Lesungen 2016 in der Bar jeder Sicht mit einer Menge Fotos und zum Ende dem Lesungstermin 2017. Wir würden uns freuen, euch auch im kommenden Jahr wieder begrüßen zu dürfen – in den nächsten Wochen und Monaten wird sich nicht nur entscheiden, wer 2017 in Mainz lesen wird, wir werden auch auf einigen Veranstaltungen zu Gast sein, um das Lesefestival vorzustellen.

So sind wir am kommenden Samstag (04.06.2016) auf dem CSD Wiesbaden, Ende Juli (23.07.2016) höchstwahrscheinlich auf dem CSD in Mainz. Dort werden wir auch die Bücher unserer “Blind-Date-with-a-Book”-Aktion im Gepäck haben und dort verkaufen.

Mehr Informationen zum Lesefestival 2017 findet ihr in regelmäßigen Abständen hier oder auf der Homepage von “QUEER gelesen”.

Liebe Grüße,
Juliane

[BLOGGEBURTSTAG] Ankündigung Anthologie

Hallo ihr Lieben,

es ist soweit – endlich darf ich das Geheimnis lüften und ein Projekt bekanntgeben, auf das ich mich schon jetzt wahnsinnig freue: “Like a Dream” wird eine eigene Benefizanthologie auf die Beine stellen. Die Planungen laufen bereits seit einigen Wochen und ich freue mich, dass ich für das Projekt einige tolle Autoren gewinnen konnte. Da der Blog 15 Jahre alt wird, werden sich 15 Autoren beteiligen. Das grobe Rahmenthema lautet “Träume, Hoffnungen und Wünsche” – passend zum Titel des Blogs “Like a Dream”. Da das Cover noch nicht feststeht, gibt es an dieser Stelle nur ein kleines Promobild zu sehen, sprich ihr dürft euch in den kommenden Monaten auf regelmäßige Einträge zum Thema “Anthologie” freuen 🙂

Folgende Autoren nehmen an der Anthologie “Like a Dream” teil:

Im Herbst 2016 soll die Anthologie auf den Markt kommen – ich bin schon jetzt sehr gespannt. Auf jeden Fall könnt ihr euch auf sehr unterschiedliche und einzigartige Geschichten freuen – denn einige kenne ich bereits <3

In den folgenden Monaten werde ich immer wieder über das Projekt und die Teilnehmer berichten, also schaut immer wieder vorbei 🙂

Liebe Grüße,
Juliane

[BLOGGEBURTSTAG] Special Week

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Hallo ihr Lieben,

Ende 2014 kam zum ersten Mal die Idee auf, nicht nur regelmäßig Rezensionen hochzuladen, sondern den Blog mit Aktionen zu bereichern, die es in dieser Form noch nicht gab. Da ist leichter gesagt als getan, denn bekanntlich gibt es nichts, was es nicht gibt oder schon gab. Interviews sind nichts Neues mehr, eine geplante queere Challenge wurde eingestellt,ein anderer Blogger eine entsprechende Lesechallenge startete (und ich mir nicht noch einmal anhören wollte, ich würde abkupfern), und reine Verlosungen fand ich zu langweilig. Auch sonst bin ich ziemlich unkreativ geblieben, denn alles was mir letztendlich in den Sinn kam, war eine sogenannte Special Week, die sich den Werken und der Person eines bestimmten Autors widmete: 4-6 Tage sollte es sich nur um einen bestimmten Schreiberling drehen. Meine Wahl für den ersten Durchlauf viel auf Cecil Dewi, die mich bereits mit „Staub und Stolz“ überzeugen konnte. Schnell stand ein grober Fahrplan fest – ähnlich einer Blogtour, mit dem Unterschied, dass alle Stationen bei mir stattfanden.

Die erste Special Week kam so gut an, dass 3-4 Monate später die zweite ansetzte – dieses Mal mit Raik Thorstad, was ebenfalls sehr erfolgreich verlief. Mit dem dritten Durchgang (mit Florian Tietgen) stand der endgültige „Aufbau“ einer Special Week fest:

  • 2-3 neue Rezensionen zu Büchern des Autors
  • Charakterinterview mit ausgewählten Figuren
  • Interview mit dem Autoren
  • Gewinnspiel mit Leserinterview

Inzwischen findet die Special Week alle 3-4 Monate statt, die nächste Woche ist meiner Frau Tanja Meurer gewidmet, deren Steampunk-Fantasy „Die Seelenlosen“ vor einigen Tagen beim Incubus Verlag erschien, und für Anfang Mai angesetzt. Und da ich bereits schon mitten in den Planungen stecke, habe ich jetzt schon den Fahrplan für die nächste Special Week in petto:

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02.05. – Rezension „Annabelle Talleyrand – Raunacht“
03.05. – Rezension „Die Stadt der Maschinenmagie – Die Seelenlosen“
04.05. – Charakterinterview Gwenael und Jaleel
05-05. – Rezension „9 mm – Schweiß und Blut“
06.05. – Interview Tanja Meurer
07.05. – Gewinnspiel / Leserinterview

Inzwischen habe ich glücklicherweise weitere Ideen, die ich demnächst umsetzen will, sprich es wird neben den Special Weeks (und den unregelmäßigen „Braindead“-Einträgen) weitere Sonderaktionen und Specials geben. Ich muss nur die Zeit finden, sie umzusetzen.

Habt ihr einen Lieblingsautoren, den ich ebenfalls im Rahmen einer Special Week vorstellen soll? Oder andere Ideen für eine Aktion, die es in dieser Form noch nicht gab? Dann kommentiert einfach und gebt mir Bescheid, wen ihr gerne mal vorgestellt haben wollt, und welche Aktion ihr hier miterleben wollt. Ich bin offen für Vorschläge und Ideen – meldet euch einfach. Ich freue mich auf eure Vorschläge.

Liebe Grüße,
Juliane

[BLOGGEBURTSTAG] Danksagung an Verlage / Autoren / Helfer

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Hallo ihr Lieben,

was wäre Like a Dream ohne all die Helfer, Autoren und Verlage, die mich teils mit Rezensionsexemplaren und Gewinnen, teils mit guten Ratschlägen und unermüdlicher Geduld unterstützen. Aus diesem Grund wird es Zeit, mich im Rahmen des Geburtstagsmonats ausführlich bei all den lieben Menschen zu bedanken, die mich über Jahre hinweg begleitet, teilweise mit Gast-Rezensionen unterstützt oder mich mit Büchern “eingedeckt” haben. Natürlich geht mein Dank an dieser Stelle auch an alle Follower und Besucher, Kommentatoren und stille Mitleser, Partnerseiten und Affiliates, die es in den letzten Jahren auf meine Seite verschlagen hat.

Verlage

Inzwischen unterstützen mehrere Verlage den Blog und ich freue mich sehr, Teile der umfangreichen Verlagsprogramme zu lesen und wundervolle Bücher im Rahmen von Gewinnsielen und Special Weeks zu verlosen. Daher möchte ich die Gelegenheit nutzen, jedem Verlag persönlich für die tolle Zusammenarbeit zu danken und meine Leser ermutigen, euch bei den einzelnen Verlagen umzusehen – jeder einzelne hat ein tolles, spannendes Programm auf die Beine gestellt, bei dem jeder fündig wird.

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Der deadsoft Verlag ist einer der größten und ältesten, deutschen Verlage, wenn es um Gay Romance und schwule Literatur geht. Mein Dank an Simon für die Unterstützung der Gewinnspiele, die immer wieder hier stattfinden und natürlich für das Sponsoring des schwullesbischen Lesefestivals QUEER gelesen. Auch bin ich froh, dass dort die Gay Crime Reihe “9 mm” von Tanja und mir ein Zuhause bei deadsoft gefunden haben.

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Auch der Größenwahn Verlag ist einer der Hauptsponsoren des Lesefestivals QUEER gelesen, ebenso stiftet der Verlag immer wieder Bücher für Gewinnspiele oder Rezensionsexemplare. Herzlichen Dank an die vielfältige Unterstützung des Blogs und der Lesefestivals. Es ist wirklich toll mit dir, Sevastos, über Projekte und Konzepte zu sprechen und sich gemeinsam an neue Ideen zu setzen.

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Mit dem Albino Verlag arbeite ich erst seit kurz zusammen, dennoch sponsort das Imprint des Bruno Gmünder Verlages bereits die Seite mit Rezensionsexemplaren und Büchern für Gewinnspiele. Auch QUEER gelesen wird vom Albino Verlag gefördert und gesponsort. Der Kontakt ist sehr nett und ich lese die Romane des Albino Verlags sehr gerne.

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Incubus-Logo-Schwarz-freigestellt

Der Incubus Verlag ist einer meiner liebsten Partner, der den Blog inzwischen ausschließlich mit Gewinnen für Verlosungen oder Special Weeks unterstützt. Auch beim Lesefestival QUEER gelesen ist der Incubus Verlag einer unserer Hauptsponsoren. Ich bedanke mich bei der Verlagsleiterin und ihrem Team für die tolle Zusammenarbeit und die wunderbare Unterstützung – es ist immer wieder toll eure Romane zu lesen.

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Butze-Verlag-Logo_800_800pxAuch mit dem Butze Verlag arbeite ich seit einigen Jahren zusammen und rezensiere mit Freuden die lesbischen Romane des Verlags. Auch sie unterstützen “Like a Dream” und QUEER gelesen aktiv mit Gewinnspielexemplaren. Meinen Dank an die tolle Zusammenarbeit – ich hoffe sehr, dass ich auch zukünftig eure Romane lesen darf.

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Mit XScandal Books arbeite ich ebenfalls erst wenige Monate zusammen, doch der Kontakt ist sehr angenehm und offen. Wie bereits der Albino Verlag, erklärte sich XScandal Books bereits sowohl den Blog, als auch das schwullesbische Lesefestival zu unterstützen. Auch an euch mein herzliches Dankeschön – ich hoffe sehr, dass wir zukünftig gut zusammenarbeiten.

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Seitdem der Sieben Verlag Gay Romance für sich entdeckt hat, rezensiere ich die (schwulen) Neuerscheinungen des Verlags. Der Kontakt zum Sieben Verlag ist sehr nett und ich freue mich sehr, dass das Team sowohl die Gewinnspiele des Blogs, als auch QUEER gelesen unterstützt. Vielen Dank für die gute Zusammenarbeit.

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Auch mit dem Curse Verlag arbeite ich sehr gern zusammen – sie unterstützen “Like a Dream” mit Rezensionsexemplaren. Vielen Dank an Julia, die den Blog bereits seit einigen Jahren unterstützt 🙂

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Der Ylva Verlag befindet sich ganz in meiner Nähe – seit einiger Zeit arbeite ich immer wieder mit dem Verlagsteam zusammen. So rezensiere ich nicht nur Romane des Verlags, sie unterstüzen auch das schwullesbische Lesefestival.

Helferlein

Nicht nur Verlagen und deren Mitarbeitern bin ich dankbar, sondern auch einer Hand voll Leuten, die mich und “Like a Dream” auf verschiedene Art und Weise unterstützen. Das können Gastrezensionen sein, aufmunternde Worte oder einfach nur eine Tasse Tee, wenn ich über einem Buch, einem Bericht oder einem Special brüte. Ohne euch und eure Hilfe würde es “Like a Dream” nicht geben, daher gebührt euch ebenfalls ein dickes Dankeschön:

Tanja Meurer, meine Frau und Seelengefährtin – ohne deine tatkräftige Unterstützung als Gastrezensentin (im lebischen Bereich sähe es dann echt mau aus), ohne deine unermüdliche Geduld, wenn es darum geht, mir den Rücken freizuhalten udn deine Treue und Liebe wäre “Like a Dream” definitiv nicht das, was es heute ist. Vielen Dank <3
Anna Maske, meine beste Freundin – danke für die Hinweise, die Unterstützung und die Gastrezensionen
Julia Raschke – auch dir danke ich für die Gastrezensionen und deine aufgeschlossene, lebensfrohe Art.

Autoren

Auch einigen Autoren danke ich für die Unterstützung – sei es in Form vomn Rezensionsexemplaren oder mit kritischen Hinweisen und Kommentaren – ich liebe eure Werke und lese sie mit wachsender Begeisterung. Ihr seid mit Schuld daran, dass ich so verdammt lesesüchtig geworden bin: Chris. P Rolls, Jana Walther, Raik Thorstad, Brunhilde Witthaut, Paul Senftenberg, Bianca Nias, Jobst Mahrenholz, Florian Tietgen, Susann Julieva, Jutta Ahrens, Leann Porter, Cecil Dewi und S.B. Sasori – mir ist klar, dass ich wahrscheinlich einen Haufen Autoren und Freunde vergessen habe, daher bitte ich schon an dieser Stelle um Verzeihung. Mein Dank gilt definitiv auch euch, denn eure Bücher halten den Blog überhaupt am Leben.

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Liebe Grüße,
Juliane

[BLOGGEBURTSTAG] Faszination queere Literatur / Slash

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Hallo ihr Lieben,

mein Blog widmet sich einem sehr speziellen Thema, das auf den ersten Blick dem ein oder anderen ein wenig befremdlich vorkommt: schwuler und lesbischer Literatur in allen Facetten. Ob nun Fantasy, Krimis, Alltagsdramen, Jugendbücher oder historische Wälzer – ich liebe Bücher in denen die Charaktere nicht der gängigen Norm entsprechen. Nur was fasziniert (gerade weibliche) Leser so sehr an queerer Literatur und Slash? Warum der Wunsch nach Liebesgeschichten und Erotik zwischen zwei Männern, anstatt der üblichen Romantik- und Erotikliteratur zwischen Männlein und Weiblein? Die Frage kann man allgemein nur schwer beantworten, doch ich versuche mich der Thematik mal aus meiner Sicht zu nähern.

Ich habe vor einer Weile im Rahmen einer Blogtour die Geschichte der Homosexualität in Büchern“ beleuchtet und dort schon deutlich gemacht, dass es eigentlich immer schwule oder lesbische Charaktere gab (auch wenn sie teilweise als Antagonisten eingesetzt oder negativ beschrieben wurden). Dementsprechend gibt es zwar seit gut 20 Jahren verstärkt queere Hauptfiguren in Romanen, doch so wirklich neu sind derartige Figuren nicht. Man findet sie immer wieder in Skandalromanen, die für das Genre wegweisend waren, z.B. „Maurice“, „Mädchen in Uniform“, Rebecca“ oder auch versteckt zwischen den Zeilen, wie bei „Narziß und Goldmund“ oder „Dorian Grey“.

Allerdings haben sich queere Geschichten erst vor einer Weile in nahezu allen gängigen Genres etabliert. Dabei sind die schwulen Männer wesentlich weiter, als die Damen (wenn man das so nennen darf), denn bei den lesbischen Romanen handelt es sich vorwiegend um Krimis, realistische Alltagsdramen oder romantische Liebesgeschichten, während schwule Helden überall anzutreffen sind: Fantasy-Fans werden ebenso fündig, wie Liebhaber von Sci-Fi, Thriller, Horror und Krimi. Es gibt romantische und erotische Geschichten, Bücher mit Happy-End oder ohne, mehrteilige Reihe, Novellen, Kurzromane und Anthologien. Insgesamt muss man sagen, dass es wesentlich mehr Gay als Lesbian Romane gibt, denn gerade das Gay Romance Genre boomt, was dafür sorgt, dass viele Romane (gerade im Selfpublishing-Bereich) auf den hartumkämpften Markt drängen.

Ich gehe an dieser Stelle soweit die queeren Bücher in 3 Kategorien einzuteilen, denn für mich sind die Zielgruppen ausschlaggebend für den Inhalt und die Charaktere eines Romans.

Kategorie 1: queere Liebesgeschichten für Frauen

Was fasziniert gerade weibliche Autoren und Leser so sehr an schwulen Charakteren (ganz gleich welche sexuelle Identität man hat), das man lieber zu solchen Büchern greift bzw. schreibt, als sich auf die handelsüblichen Liebesschmonzetten zu konzentrieren? Für einige ist die Liebe zwischen zwei Männern wahrhafter (der Spruch „Wahre Liebe gibt es nur unter Männern“ wird sehr oft angeführt), gleichzeitig dramatischer, schwieriger, gefährlicher und wesentlich spannender, als das, was man normalerweise (auch daheim) erlebt. Man hat quasi zwei Männer (zum Schmachten) zum Preis von einem, keine nervige weibliche Heldin, die entweder gerettet werden muss, zu stark und fordernd ist, und bei der Leserin Konkurrenzgefühle auslöst. Dass gerade im Gay Romance die Männer keine echten Männer sind (sondern oftmals Frauen mit einem Schw… zwischen den Beinen, wenn es um ihre Reaktionen geht), ist irrelevant, denn für die Leserinnen mögen die dramatischen, mehr oder weniger realistischen Liebesgeschichten im Zentrum. Natürlich gehören ab einem gewissen Zeitpunkt auch Erotikszenen dazu, die durchaus auch größere Teile eines Romans ausmachen können. In dem Zusammenhang sind Yaoi und Boys Love Fans nicht anders – auch bei Mangas sind derartige Geschichten und Figuren eher auf weibliche Leser zugeschnitten.

Diese Leser sind zu 90% auch diejenigen, die mit Vorliebe Figuren slashen, sprich Charaktere aus bekannten Filmen, TV-Serien und Büchern nehmen und nach Lust und Laune zusammenschmeißen. Manchmal sind durchaus entsprechende Andeutungen vorhanden, die Fans nur aufgreifen müssen (z.B. Kent/Chandler aus „Whitecepeal“ oder auch Holmes/Watson aus „Sherlock Holmes“), aber es gibt auch genügend Serien und Bücher, wo man auch ohne irgendwelcher Hinweise seiner Fantasie freien Lauf lässt (z.B. Harry/Draco aus „Harry Potter“ oder Sam/Dean aus „Supernatural“). Das ist eine Fanbase, die man entweder mag oder nicht – interessant ist mitunter, wie die Autoren, Regisseure und Schauspieler auf die Thematik reagieren. In diesem Punkt möchte ich nur kurz auf „Supernatural“ hinweisen, die das Thema Slashfiction sehr witzig und geschickt eingebaut haben:

Dean: There’s Sam Girls and Dean Girls and…what’s a slash fan?
Sam: As in Sam slash Dean, together.
Dean: Like together, together? They do know we are brothers, right?
Sam: Doesn’t seem to matter.
Dean: Well, that’s just sick!

Supernatural – 4.18: The Monster at the End of This Book 

Kategorie 2: Romane mit queeren Helden und Heldinnen (für männliche und weibliche Leser)

Natürlich gibt es nicht nur Liebesgeschichten, sondern auch eine Menge schwuler Romane, die sich nicht mit Beziehungskisten aufhalten, sondern hauptsächlich eine andere Geschichte erzählen – die Krimis von Laurent Bach oder Josh Lanyon, in denen die Kriminalfälle im Mittelpunkt stehen, die „Nightrunner“- Reihe von Lynn Flewelling, in denen es um die fantastischen Abenteuer der Diebe und Spione Seregil und Alec geht oder historische Werke, wie die „Brüder“-Reihe von Jan Gillou, in denen das Thema nur am Rande aufgegriffen wird. Hier werden die Charaktere wesentlich realistischer dargestellt, man nimmt ihnen den Mann einfach eher ab. Auch stehen die Beziehungskisten und Liebesgeschichten selten im Zentrum – zwar hat der Charakter mitunter mit seiner Homosexualität zu kämpfen, aber es geht nicht nur um die Frage „Wer kriegt wen?“
In meinen Augen sind solche Romane sowohl für ein weibliches, als auch für ein männliches Publikum interessant, besonders wenn man Wert auf gute Unterhaltung legt, anstatt den üblichen Liebesgeschichten.

Kategorie 3: (Hardcore-) Erotik für Männer

Rein für Männer konzipiert, sind für mich die schwulen Erotikromane, in denen es wesentlich direkter und unverblümter zur Sache geht. Dazu gehören einige Hardcorereihen des Bruno Gmünder Verlags oder auch von Himmelsstürmer, bei dem die Titel bereits anzeigen, dass weder Liebe und Romantik, noch die Geschichte oder die Charaktere im Mittelpunkt stehen. Im japanischen Mangabereich sind das die Bara – Comics, in denen männliche, stark behaarte Männer eine Hauptrolle spielen, zumeist in erotischem Sinne. Da geht es mitunter sehr heftig zu Sache, was wohl vorwiegend für schwule Männer interessant sein dürfte und einen Großteil der weiblichen Leser verschrecken würde.

Natürlich sei damit nicht gesagt, dass sich keine männlichen Leser im Gay Romance Genre tummeln, oder keine Frau zu den Hardcore-Romanen von Gmünder greift, während bei „Nightrunner“ oder den genannten Krimis wahrscheinlich weibliche und männliche Leser zugreifen – jeder darf lesen, was ihm gefällt und es gibt eine Menge schwuler Männer, die trotzdem gerne Gay Romance lesen (und schreiben). Dennoch sind die Romane auf eine Zielgruppe ausgerichtet und allein vom Inhalt her und den Figuren entsprechend festgelegt.

Was genau die Faszination von queeren Geschichten und Slash Fiction ausmacht, kann man dennoch nicht zu 100% erklären – entweder man mag es, oder man mag es nicht. Ich empfehle jedem selbst einen Blick zu riskieren, um abschätzen zu können, ob man mit dem Thema Gay oder Lesbian Romance etwas anfangen kann. Allerdings sollte man einen guten Roman, der in die „2. Kategorie“ fällt nicht automatisch verdammen oder ignorieren, nur weil der Held oder die Heldin homosexuell ist – mitunter verpasst man da ein wirklich gutes Buch, das man nicht nur daran bewerten sollte.

Liebe Grüße,
Juliane

[BLOGGEBURTSTAG] Rezensionen und Kritik

Meine Rezensionen lösen zumeist gespaltene Gefühle aus – die einen finden meine ausführlichen Kritiken und meine offene Art toll, bei Büchern auch die negativen Aspekte zu beleuchten und nicht alles in den Himmel zu loben. Die anderen mögen es überhaupt nicht, wenn ich ein Buch schlecht bewerte, ganz gleich wie ausführlich meine Rezension ist oder wie sehr ich auf Fehler hinweise. Natürlich bleibt es jedem selbst überlassen, was er mag und wie er einen Roman bewertet – ich maße mir auch nicht an, meine Rezension als „Non-Plus-Ultra“ anzusehen. Es ist einfach nur meine Meinung, nicht mehr, nicht weniger. Während ich 1-2 Sterne gebe, gibt es 50 Leser, die 5 Sternchen verteilen und das ist vollkommen okay so. Geschmäcker sind nun einmal verschieden, meine Kritik ist nur eine von vielen.

Dennoch will ich einmal darlegen, wie ich eine Rezension aufbaue und warum ich Bücher so streng bewerte:

  1. Aufbau meiner Rezensionen: Inhalt – Eigene Meinung – Fazit

“Two Boys kissing”: 5 Sterne – Rezension

Meine Rezensionen sind immer nach demselben Schema aufgebaut: eine knappe Zusammenfassung des Inhalts, eine ausführliche Darlegung meiner eigenen Meinung und ein kurzes, zusammenfassendes Fazit.

Die Inhaltszusammenfassung versuche ich auf maximal 5 Sätze zu beschränken, da eine ellenlange Nacherzählung des Inhalts weder für einen potenziellen Leser, noch für den Autor wirklich relevant ist. Schließlich will der Bücherwurm das Buch noch lesen können, ohne bereits die Wendungen und Plottwists zu kennen, der Autor ist ebenso wenig an einer Nacherzählung seiner Geschichte interessiert. Darüber hinaus kopiere ich den Klappentext nicht, sondern versuche die Handlung mit eigenen Worten wiederzugeben. Das ist für mich angenehmer, als nur den Klappentext zu kopieren, zumal der für mich auch unter Copyright liegt.

Seit meiner Rezensionstätigkeit bei Splashbooks habe ich mir angewöhnt meine eigene Meinung sehr umfassend dazulegen: mindestens 400, wenn nicht 500 Wörter möchte über den Inhalt, die Charaktere und den Schreibstil des Autors schreiben, um die Stärken und Schwächen eines Buches aufzuzeigen. An diesen drei Punkten hangle ich mich durch jeden Meinungsteil, da für mich inhaltliche und charakterliche Stärken und Schwächen, ebenso der Stil des Autors ein gutes oder weniger gutes Buch ausmachen. An dieser Stelle bemängle ich Logiklücken, Unstimmigkeiten, eintönige Handlungsbögen oder klischeehafte Charaktere, oder lobe innovative Ideen, authentische Figiren und tolle Plottwists – je nachdem, ob mich ein Buch gefangen genommen hat oder nicht. Der Schreibstil ist natürlich Geschmackssache, dennoch versuche ich auch hier darzulegen, was mir gefällt und was nicht, denn zumeist sollte die schriftstellerischen Grundlagen ja immer gleich sein, was Grammatik, Rechtschreibung und stilistische Dinge betrifft.
Nur selten bewerte ich die Aufmachung eines Buches, es sei denn es beeindruckt mich in irgendeiner Form ganz besonders 😉

Das abschließende Fazit ist für mich eine Zusammenfassung der eigenen Meinung, ebenso versuche ich das Buch bestimmten Lesergruppen zu empfehlen, denn nur weil es mir nicht zugesagt hat, heißt das nicht, dass es nicht andere Leser ansprechen könnte.

  1. Der für mich wichtigste Punkt ist: Ich bewerte ein Buch immer ehrlich!

Paranormal Investigations 4 – Nähe: 1 Stern – Rezension

Vor etlichen Jahren habe ich mir auf die Fahne geschrieben, meine Meinung immer ehrlich zu äußern. Ich schreibe weder Gefälligkeitsrezensionen (nicht, dass ich das anderen vorwerfe!), noch nehme ich Rücksicht auf sensible Autorenseelen (nur manchmal frage ich vorher an, ob ich wirklich eine Rezension verfassen, oder meine Kritik lieber nur in einer Mail formulieren soll). Es ist nun einmal so: wenn ich ein Buch schreibe, muss ich mich guter und schlechter Kritik stellen: nicht jedem kann mein Werk gefallen, da Geschmäcker immer verschieden sind. Das trifft auf alle Romane zu – die einen lieben „Harry Potter“, die anderen nicht; es gibt glühende Fans von „Twilight“, andere hassen die verweichlichten Vampire. Da ich selbst schreibe, weiß ich, wie es sich anfühlt, wenn dein Werk zerrissen wird und wie schmerzhaft eine schlechte Rezension ist. Gerade, wenn man Kinderbücher schreibt und diese vor jungem Publikum vorträgt, muss man mitunter hart im nehmen sein. Kinder sind ehrlich und zeigen offen, was ihnen gefällt und was nicht. Während ein Erwachsener selbst bei Langeweile und Nicht-Gefallen höflich bleibt und sich zurückhält, zeigen sie offen, wenn sie etwas nicht mögen. Das kann einen Autor leicht aus dem Konzept bringen.

Natürlich ist es nicht schön, wenn das Buch, das man mit Herzblut und viel Euphorie geschrieben hat bei einem Rezensenten nicht ankommt – es tut weh und im ersten Moment ist man wütend, verärgert, enttäuscht. Dabei sollte man nicht vergessen – ich kritisiere das Buch, nicht den Autor. Ich verfasse keine schlechten Rezensionen, um den Autor anzugreifen, sondern beziehe mich immer auf den Roman. Und ich schreibe immer ausführlich, was mir nicht gefallen hat, denn nur mit ausführlicher Kritik kann man sich weiterentwickeln, einige Fehler beim nächsten Mal ausmerzen. Kein Debüt ist preisverdächtig und man lernt mit jedem Buch dazu.

  1. Ich bin strenger, weil ich selbst schreibe

Der König von Assur: alte Rezension (2001), Buch wird im Rahmen des Bloggeburtstages neu rezensiert

Ich gebe zu, dass ich wesentlich strenger bewerte, seitdem ich selbst schreibe. Der Hauptgrund ist wohl der, dass ich mich ebenfalls dem Urteil der Verlage, Lektoren und Leser stellen muss – ich habe durch die Zusammenarbeit mit Lektoren eine Menge gelernt, da sie mich auf Fehler und stilistische Mängel aufmerksam gemacht haben, die ich selbst nie wirklich wahrgenommen habe – weder bei meinen Texten, noch bei den Büchern anderer Autoren. Seit der Veröffentlichung von „Assjah“ springen mich gerade stilistische Mängel förmlich an: ungünstige Satzkonstruktionen, seltsame Grammatik, Rechtschreibfehler und Wortwiederholungen. Ich hab fast permanent einen „inneren Lektor“ im Ohr, der ganze Passagen rot anstreichen würde, oder auch die Worte meiner Lektorin, wenn ich über etwas stolpere, was sie bei mir kritisiert.

Auch Logiklücken und charakterliche Unstimmigkeiten fallen mir seitdem verstärkt auf: Ich kann inzwischen gar nicht mehr an solchen Fehlern vorbeilesen, sie sind für mich wie ein Leuchtpfeil. Wenn sich ein Charakter im Laufe eines Abschnitts dreimal setzt (ohne zwischendurch aufzustehen), so fällt mir das auf, ebenso wenn er plötzlich vollkommen gegen seine Natur handelt. Solche Plotlöcher vermiesen mir den Spaß am Buch, je größer umso mehr Probleme bekomme ich.

Aus diesem Grund kann man sagen, dass ich schon seit einer Weile kein Buch mehr gelesen habe, ohne diesen „inneren Lektor“ auszuschalten. Ich kann überhaupt nicht mehr vollkommen unbefangen an einen Roman herantreten, ihn einfach nur als Leser auf mich wirken lassen und genießen. Ich muss zugeben, dass sich meine Lese- und Rezensionsverhalten ziemlich geändert hat, seitdem ich selbst schreibe und Bücher veröffentliche. Und leider Gottes funktioniert mein Unlogik-Detektor nicht immer bei meinen eigenen Romanen – denn oft genug machen mich meine Lektoren oder Betaleser auf Fehler aufmerksam, die ich bei anderen bemängele.

Ihr seht – bei mir spielt einiges in eine Rezension mit rein. Für mich ist wichtig, dass die Leser des Blogs und die Autoren der Romane verstehen, dass meine Kritiken nur meine persönliche Meinung wiederspiegeln und auf diese hat ein jeder Anrecht. Andere Leser mögen ein Buch anders bewerten, weil sie es anders wahrnehmen und verstehen als ich – und das ist auch gut so, denn ein Buch kann nicht jedem gefallen. Aus diesem Grund schreibe ich inzwischen bei jeder Rezensionsanfrage, dass ich mitunter sehr direkt und hart kritisiere (und hoffe, dass der Autor dies auch versteht), denn leider ist es schon öfter vorgekommen, dass ich für meine Kritiken im Nachhinein angegangen wurde. Das ist sehr unschön, lässt sich aber wahrscheinlich nicht gänzlich vermeiden. Umso schöner sind dann Mails und Nachrichten von Autoren und Verlagen, die sich eine Kritik zu Herzen nehmen und an sich arbeiten und von Lesern, die meine Meinung teilen oder sich für ausführliche Kritiken bedanken.

Aus diesem Grund gibt es am 22.03.2016 einen Eintrag in dem die Leser der Blogs, Autoren und Verlage zu Wort kommen und ihre Meinung zu „Like a Dream“ äußern – solltet ihr ebenfalls offene, ehrliche und kritische Worte auf dem Herzen haben, so meldet euch bei mir (Koriko@gmx.de). Ich freue mich über Feedback, gleich welcher Art.

 

[BLOGGEBURTSTAG] Meine Projekte

Wie im letzten Beitrag bereits angedeutet, verfolge ich neben „Like a Dream“ mehrere Projekte, da ich in verschiedene Richtungen aktiv bin. Viele davon überschneiden sich mit meinem queeren Blog, da ich unterschiedliche schwullesbische Projekte unterstütze oder ins Leben gerufen habe. Hier also meine übrigen „Babys“:

Bücher

Wie im vorherigen Beitrag durchgeklungen ist, lese ich nicht nur unheimlich gern fantastische, spannende und fesselnde Romane, ich schreibe selbst Bücher – natürlich vorwiegend Geschichten, die ich selbst gerne lese: fantastische Kinder- und Jugendbücher und Romane mit queeren Helden. Inzwischen kann ich auf einige Veröffentlichungen zurückblicken, meine liebsten Projekte will ich hier vorstellen, denn sie sind ein Teil von mir. Wer mehr über meine Romane erfahren will, kann einen Blick auf meine Homepage werfen: www.juliane-seidel.de
In gewisser Weise ist meine Tätigkeit als Autor wohl einer der Hauptgründe, warum ich so strenge und ausführliche Rezensionen schreibe: ich lese anders, mir fallen Fehler und Logiklücken auf, die mir meine Lektoren ebenfalls ankreiden. Das ist in gewisser Weise Segen und Fluch gleichermaßen.

Assjah:
“Assjah” ist mein persönliches Herzprojekt, an dem ich schon seit meiner Jugend arbeite. Ich habe es sehr oft abgeändert und immer wieder aufs Neue begonnen. Die ersten Bücher der Reihe richten sich an Kinder ab 10 Jahren, die späteren Geschichten sind für ein älteres Publikum bestimmt. Vom Genre her ist es fantastische Abenteuerliteratur.

Die Grundlagen gehen bis ins Jahr 1998 zurück – den Ur-Roman „Die Brücke“ begann ich, um mir einen Ausgleich zum Schulstress zu schaffen. Die damalige Geschichte hatte nicht viel mit den heutigen Romanen zu tun, doch es war der Grundstein und etliche Elemente und Charaktere der alten Fassung habe ich letztendlich für das Buch „Weltenwandler“ übernommen, was leider nie erschienen ist.
Jahre später entstand zusammen mit meiner Frau Tanja Meurer, die Idee dem chaotischen Charakter Kim mehr Platz in den Büchern einzuräumen. Nach einem Traum und intensiven Genuss der Musik von Emily Autumn, plottete ich die Geschichte durch und begann zu schreiben. 2009 stellte ich das Buch „Die gestohlene Fantasie“ fertig. Später wurde die Handlung auf 2 Bände aufgesplittet, da sich der Roman als zu umfangreich für Kinder ab 10 herausstellte. Die Bücher „Die lebenden Träume“ und „Die vergessenen Kinder“ erschienen schließlich 2013 im Bookshouse Verlag, allerdings wurde die reihe nicht fortgesetzt, obwohl ich eine Menge weiterer Ideen habe. Seitdem liegt „Assjah“ auf Eis, bis ich einen neuen Verlag finde, der sich an die Reihe wagen will.

Klappentext “Die lebenden Träume”
Was wäre, wenn Träume Wirklichkeit würden?

Eine Mutprobe zur Geisterstunde. Der 10-jährige Kim findet in einer Spukvilla einen magischen Gegenstand. Mithilfe des Traumspiegels kann er die Wesen, die er sich im Schlaf ausdenkt, in die Realität holen. Er wünscht sich zahlreiche Geschöpfe herbei, doch je mehr neue Freunde er beschwört, desto größer wird das Ungleichgewicht zwischen Fantasie und Wirklichkeit

Plötzlich jagen ihn die Namaren, düstere Schatten, die seine einfallsreichen Vorstellungen verschlingen wollen. Kim nimmt seinen Mut zusammen und taucht mit den Feen Silberfünkchen und Goldlöckchen, dem Magier Annatar und dem Rattendrachen Finn in seine Träume ein, um sich den Fantasiefressern zu stellen …

Informationen zu „Assjah“ findet ihr unter: www.assjah.de

Nachtschatten:
“Nachtschatten” ist eine Urban Fantasy Trilogie, die ich seit 2015 im Selbstverlag herausbringe. Die Bücher basieren auf der Kurzgeschichte “Blonder Engel”, die ich für einen Wettbewerb schrieb. Schon während des Schreibens hatte ich Lust, die Idee weiter auszubauen und so entstand 2013/2014 ein 500-Seiten starker Einzelband. Da ich immer noch nicht in der Lage war, alle Ideen und Hintergründe mit einzubauen, habe ich die Geschichte schließlich auf eine Trilogie ausgeweitet, von der demnächst Band 2 erscheinen wird.

Natürlich kam ich nicht umhin in die Trilogie queere Charaktere eizubauen, so verliebt sich Lilys Schutzengel Adrian in den Vampir Radu, während die Werwölfin Hannah eine feste Partnerin hat. 🙂

Klappentext “Unantastbar”
Menschen, Vampire und Werwesen haben etwas gemeinsam: Sie alle besitzen einen Schutzengel. Lily – eine der wenigen Auserwählten, die den ihren sehen kann – wird zu einer Jägerin ausgebildet, um gewöhnliche Menschen vor übernatürlichen Wesen zu schützen.

Als sie sich in Silas verliebt, der Mitglied einer geheimnisvollen Magiergilde ist, hat plötzlich jeder Geheimnisse vor ihr: Der hohe Rat, ihre Lehrmeisterin, Silas, sogar ihr eigener Schutzengel Adrian. Die seltsamen Vorfälle, die sich um sie herum ereignen, lassen sie und Silas schließlich auf ein Komplott aus Intrigen stoßen, das seinen Ursprung in Lilys Vergangenheit hat.

9 mm
Die “9 mm”-Reihe ist eine Gay Crime Reihe, die ich zusammen Tanja Meurer schreibe und die beim Deadsoft Verlag erscheint. Die Geschichten berühren oder kreuzen sich jedoch, so dass sich die Charaktere im Laufe der Zeit immer wieder begegnen, oder einige Handlungsbögen überschneiden. Der erste Band “Schweiß und Blut” stammt von Tanja, Band zwei trägt den Titel “Rotten Games” und wurde von mir verfasst. Die Geschichte soll mit dem Roman “Verborgener Feind” von Tanja fortgeführt werden, ebenso plane auch ich weitere Bücher zu „9 mm“, in denen jedoch eher Tobias im Mittelpunkt steht, da Jay zweiter Hauptcharakter bei Tanjas weiteren Romanen wird.

Klappentext “Schweiß und Blut”
Als Christoph den jungen Punk Jens als Anhalter in seinem Truck mitnimmt, ahnt er bereits, dass er einen Fehler begangen hat. Sein Verdacht bestätigt sich bald: Jens ist auf der Flucht vor der Polizei. Doch auch Christoph ist nicht der, der er vorgibt zu sein. Zwischen den beiden gefährlichen Männern entsteht eine explosive Atmosphäre, die droht, sich auf gewalttägige Art zu entladen.

Klappentext “Rotten Games”
Aussteiger und Fotograf Jay kommt nach Berlin, um sich die Beelitzer Heilstätten anzusehen. Doch diese dürfen nur im Rahmen von geführten Foto-Touren besucht werden. Seine Chancen stehen schlecht, so kurzfristig einen Termin zu ergattern. Da macht ihm seine Zufallsbekanntschaft Tobias ein überraschendes Angebot: Er kann den Krankenhauskomplex auch ohne Tour besichtigen. Aber Jay ist hin- und hergerissen. Auch wenn Tobias ihm gefällt – er hat eindeutig ein paar Geheimnisse zu viel …

Informationen zu meinen Büchern gibt es unter: www.juliane-seidel.de

Messen

Neben dem Schreiben liebe ich es Veranstaltungen und Messen zu organisieren – das begann mit dem Zeichnerverein ARS, den ich 6 Jahre lang betreute, ging über die Messeauftritte mit „Vee-Jas“ und dem Lesecafé Wiesbaden, da 3 Jahre lang in der Coffeebar Anderswo stattfand, und mündete schließlich in „QUEER gelesen“, einem schwullesbischen Lesefestival und der Mitgliedschaft im Homonale Filmteam – man sieht, auch arbeite ich bei queeren Projekten mit.


QUEER gelesen
Das Lesefestival “QUEER gelesen” fand erstmals 2014 in Wiesbaden statt. In Zusammenarbeit mit dem Filmfestival “Homonale”, dem Lesecafé Wiesbaden und der Coffeebar Anderswo lasen über ein ganzes Wochenende verteilt 12 Autoren aus ihren Werken. Im Folgejahr sicherte sich das Lesefestival nicht nur neue Sponsoren und Partnern, es erhielt auch erstmals den Namen „Queer gelesen“. Es fanden 1 schwullesbische Lesungen statt, das Highlight war eine Skypelesung mit Cecil Dewi, die in Chile lebt. Für die Zukunft strebt das Team von QUEER gelesen nicht nur jährliche Veranstaltungen an, sondern auch eine Zusammenarbeit mit den Kulturämtern der Städte Wiesbaden und Mainz, wie auch mit einigen sozialen Trägern.

Man sieht – es kombiniert in gewisser Weise meine größten Leidenschaften: Bücher, Autoren und das Organisieren von Veranstaltungen. „QUEER gelesen“ bedeutet mir wahnsinnig viel und ich hoffe, dass es in Zukunft viele Festivals gibt und sich diese kontinuierlich vergrößern. Mein Traum wäre irgendwann eine Messe, bei der nicht nur Lesungen stattfinden, sondern auch Verlage, Künstler und Autoren die Möglichkeit erhalten, sich zu präsentieren.

Informationen findet ihr unter: www.queer-gelesen.de


Homonale
Die Homonale ist das schwulllesbische Filmfest der Landeshauptstadt Wiesbaden. Dieses Festival wird seit 2001 jährlich im traditionsreichen Kino Caligari-Filmbühne veranstaltet. Das Themenspektrum des Festivals umfasst homo- und bisexuelle Filme und seit den letzten Jahren auch Filme zu Transidentität. Die Filmgenres sind ebenfalls sehr vielfältig, von Dramen über Komödien, Krimis bis hin zu Dokumentationen. Das Team versucht hier immer ein ausgewogenes Programm zusammenzustellen.

Seit 2014 bin ich Mitglied des Homonale Filmteams, ursprünglich suchte ich lediglich einen Kooperationspartner für das schwullesbische Lesefestival. Da meine Frau und ich uns jedoch auch für Filme begeistern, nahmen wir das Angebot an, auch bei der Filmauswahl und den Aktivitäten der Homonale Wiesbaden aktiv zu werden. Neben der Filmauswahl, bin ich für die Pressemitteilung und die Internetseite verantwortlich, die ich Ende 2015 aufgesetzt habe.

Informationen findet ihr unter: www.homonale-wiesbaden.de

 

[BLOGGEBURTSTAG] Über mich

Selbstbildnis mit Kim (Assjah), Polychromas

Was gibt es über mich zu sagen? Ich wurde 1983 in Suhl (Thüringen) geboren, habe einen Bruder und hatte eine recht normale Kindheit. Sechs Jahre lang habe ich Gitarre gespielt (bis ich mit meinen kleinen Händen die Akkorde nicht mehr greifen konnte), habe gezeichnet, als ich Mangas für ich entdeckte und der Meinung war, so etwas wesentlich besser zu können (was mir aber nie geglückt ist), und habe im Alter von 14 Jahren mit dem Schreiben begonnen. Heute zeichne ich fast gar nicht mehr, da mir schlicht und ergreifend die Zeit fehlt. Wenn ich überhaupt noch zum Stift greife, dann nur um kleine Skizzen in meine eigenen Romane zu zeichnen (zumeist Figuren meiner Kinderbücher) oder um mit meiner Frau Tanja Meurer Auftragsarbeiten für Verlage und Privatpersonen zu erfüllen. Als „Vee-Jas“ erstellen wir Buchcover, illustrieren Bücher und nehmen auch ungewöhnliche Aufträge an (Gestaltung eines Schaukampfschildes für Bernhard Hennen, Bemalen einer Küchenplatte in einem alten Haus in Hann. Münden, etc.).

Kalender-Illustration Dezember, A4, Copic Marker

Doch auch das ist zeitbedingt etwas in den Hintergrund getreten – denn das normale Berufsleben (ich arbeite seit einer Weile als technischer Redakteur in Bad Homburg) geht einfach vor. Insbesondere wenn man in Wiesbaden lebt und 3-4 Stunden am Tag im Zug sitzt, um ins Büro zu kommen. Einziger Vorteil: ich komme zum Lesen und kann entsprechend viele Bücher in der Woche für „Like a Dream“ und diverse andere Plattformen rezensieren (oder an Leserunden teilnehmen) – etwas, was ich unheimlich gerne mache und auch nach 15 Jahren nicht seinen Reiz verloren hat. Der Blog ist inzwischen sehr wichtig für mich, da er mich nicht nur fast die Hälfte meines Lebens begleitet, sondern eine Menge Herzblut in ihm steckt. Wie viele Wandlungen er hinter sich hat, sieht man an den unterschiedlichen Layouts und Ideen. Berichte und Rezensionen sind eine meiner Leidenschaften, was wohl erklärt, warum ich auch bei “Pummeldex” und “Splashbooks” als Redakteur arbeite, und Produkttester bei “Amazon Vine” bin.

Illustration zu “Assjah”, A3, Tusche

Zeichnergemeinschaft ARS

Meine zweite große Leidenschaft gehört dem Organisieren von Veranstaltungen und Treffen. Sechs Jahre lang leitete ich mit meiner Frau den von mir gegründeten Zeichnerverein „ARS“, der zeitweise aus knapp 50 Illustratoren und Comiczeichnern bestand und für die ich Messeauftritte, Treffen und Zusammenkünfte organisierte. Nachdem ich 2007 aus dem Verein austrat und anderen die Leitung übertrug, habe ich mich einige Jahre lang um die Messeauftritte für „Vee-Jas“ gekümmert, doch im März 2011 gaben wir auf der Leipziger Buchmesse unsere Abschiedsvorstellung – da die vielen Messen zu stressig wurden. Um meiner Leidenschaft für’s Organisatorische weiter frönen zu können rief ich im April 2011 das “Lesecafé Wiesbaden” ins Leben, eine monatliche Lesungsreihe, bei denen Autoren in der Coffeebar Anderswo ihre Bücher vorstellen können. Nach 50 Veranstaltungen fand im Januar 2015 die letzte Lesung im Anderswo statt, doch ich hatte gewissermaßen Blut geleckt. Das 2014 erstmals in der Coffeebar stattfindende schwullesbische Lesefestival wollte ich auf jeden Fall fortführen. Inzwischen trägt es den Namen „QUEER gelesen“, findet jährlich in Mainz/Wiesbaden statt und wird von Verlagen unterstützt.

Und da mir das nicht ausreicht, bin ich noch Mitglied im Filmteam der „Homonale Wiesbaden“. Informationen zu den einzelnen Projekten gibt es am Sonntag – da stelle ich alles ein wenig ausführlicher vor 🙂

Auch wenn es danach klingt, als sei das ausreichend um meine Freizeit zu füllen, so kann ich doch nicht davon lassen eigene Geschichten zu erzählen. Ich liebe es zu schreiben: allen voran fantastische Kinder- und Jugendbücher (“Assjah” 1 und 2, “Nachtschatten” 1 und 2). Inzwischen sind auch schwule Kurzgeschichten, Novellen und Romane (“9 mm – Rotten Games”) hinzugekommen, die teils im Eigenverlag, teils bei Verlagshäusern erschienen sind. Das macht mir einfach Spaß und ich denke nicht, dass ich jemals damit aufhöre, meine eigenen Geschichten auf’s Papier zu bringen. Ich mag zwar keine herausragenden Veröffentlichungen vorzuweisen haben, aber das schreckt mich nicht – ich mach einfach weiter 😉

Meine anderen Hobbies sind Pen&Paper Rollenspiele, Filme und TV-Serien und das Programmieren und Designen von Internetseiten, Plakaten und Flyern. Letzteres mache ich hin und wieder nebenberuflich, wenn es sich zeitlich einschieben lässt. Aber das beschränkt sich zumeist auf 1-2 Aufträge im Jahr, wenn überhaupt.

Ihr seht – ich mache ziemlich viel in meiner Freizeit: Lesen (Fantasy, Kinder- und Jugendbücher, queere Literatur), Schreiben (Rezensionen und Bücher), Designen (Flyer und Homepages) und Organisieren (Veranstaltungen und Messen). Das alles wäre ohne die Unterstützung meiner Frau gar nicht möglich, da sie mir oft genug den Rücken freihält, damit ich mich auf all die Dinge konzentrieren kann, die mich so umtreiben.

Für alle, die wissen wollen, welche Bücher, Filme und Comics ich am meisten mag, hier eine Übersicht meiner Lieblinge (Achtung, nicht alle Bücher, Comics und Filme sind queer ;)):

Manga: “In these Words”, “Ten Count”, “Death Note”, “Gorgeous Carat”, “Full Metal Alchemist”

Comic: “Black Sad”, “Courtney Crumrin”, “Der Dieb der Zeit”

Anime: “Full Metal Alchemist”, “Rurouni Kenshin”, “Spirited Away”, “Now and then here and there”, “Visions of Escaflowne”, “Trigun”, “Tiger & Bunny“, “Black Butler

(c) Ayami Koujima

Animation: “Drachenzähmen leicht gemacht”, “Hüter des Lichts”, “Merida”, „Ratatouille“, „Megamind“, „Baymax – Riesiges Robowabohu“

Mangaka: You Higuri, Ayami Koujima, Yoshitaka Amano, Yun Kouga, Yamane Ayano

Bücher: „Narziß und Goldmund“, „Adrian Mayfield“- Trilogie, „Die Bücherdiebin“, „Nightrunner“-Reihe, „Captive Prince“-Trilogie, „Staub und Stolz“, „Bruder“, „Der Joker“, „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“, „Letztendlich sind wir dem Universum egal“, „Sieben Minuten nach Mitternacht“, „Bartimäus“-Reihe

Schriftsteller: Hermann Hesse, Berthold Brecht, Floortje Zwigtman, John Green, David Levithan, Markus Zusak, Jonathan Stroud

Musik: ASP, Subway to Sally, Nightwish, Yuki Kajimura, Film-Soundtracks, Folk

Film: „Manche mögen’s heiß“, „Don Camillo und Peppone“, „Der Hofnarr“, „Das große Rennen“, „Tanz der Vampire“, „Eins zwei drei“, „M“, „Cinema Paradiso“, „Wer tötete Victor Fox“, “Drei Männer im Schnee”

Supernatural

TV-Serien: „Supernatural“, „Ripper Street“, „Grimm“, “Sherlock”, “Whitecheapal”

RPG: „Dungeons and Dragons 3E“, „Vampire“ („Dark Ages“, „Maskerade“), „Call of Cthullhu“, „Castle Falkenstein“, „Shadowrun“