[ZITATE-FREITAG] Like a Dream

Hallo ihr Lieben,

letzte Woche hatte ich euch bereits die Zitate aus unserer Benefizanthologie “Like a Dream” angekündigt, heute ist es endlich soweit. Da ich alle Zitatesammlungen unter dem Begriff “Zitate-Freitag” poste, bekommt auch dieser Sonntags-Post dieses Label, also wundert euch nicht. Zu jeder Geschichte habe ich einen kurzen Abschnitt rausgesucht, damit ihr einen Eindruck von den einzelnen Geschichten bekommt. Eine ausführliche Leseprobe gibt es natürlich auch: Leseprobe. Doch nun wünschen wir viel Spaß mit den Textausschnitten 🙂

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[ANKÜNDIGUNG] Blogtour: Berlingtons Geisterjäger

Hallo ihr Lieben,

gestern habe ich euch den Roman “Belingtons Geisterjäger – Anderswelt” vorgestellt, ab 04.02.2017 findet eine Blogtour zum Roman statt, an der ich natürlich ebenfalls teilnehme. Als Steampunk-Fan freue ich mich euch am 06.02. mehr über das Genre Steampunk erzählen zu dürfen – ich verspreche, dass ich mich kurz fasse 😉


Folgende Blogger nehmen ebenfalls an der Tour teil:

04.02.2017 – Das Buch und die Autorin – Elchi’s World of Books
05.02.2017 – Vorstellung der fünf Hauptcharaktere – Lunas Leseecke
06.02.2017 – Was ist Steampunk? – bei mir
07.02.2017 – Was ist Gothic Horror? – Bookwormdreamers
08.02.2017 – Spiritismus, Séancen und Parapsychologie im 19. Jh. – Traumfantasiewelten
09.02.2017 – Homosexualität im 19. Jahrhundert in England – Sabrinas Welt der Bücher
10.02.2017: Die viktorianische Epoche – Tausend Leben
11.02.2017: Hexen in der Urban Fantasy – Letannas Blog
12.02.2017: Gewinnerbekanntgabe

Und folgendes gibt es zu gewinnen – ihr seht, es lohnt sich jeden Tag reinzuschauen und die Tagesfragen zu beantworten.

Wir freuen uns auf regen Besuch und sind gespannt, wie ihr die einzelnen Beiträge findet. Seid gespannt.

Liebe Grüße,
Juliane

[ROMAN] Berlingtons Geisterjäger: Anderswelt von Amalia Zeichnerin

Autor: Amalia Zeichnerin
Taschenbuch: 268 Seiten
ISBN: 978-1540846747
Preis: 2,99 EUR (eBook) | 10,00 EUR (Taschenbuch)
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Story:
Für die irische Hexe Fiona O’Reilly und ihre Kollegin Giselle Butler von der Gesellschaft Friends of the Departed ist das kleine Geisterproblem des jungen Adeligen Victor Berlington keine große Sache – im Gegensatz zu der Angelegenheit, in die sie ungewollt hineingezogen werden, als zwei junge, adelige Gentlemen aus London verschwinden. Einer der Vermissten ist ein Bekannter Victors, der andere ein guter Freund des amerikanischen Privatdetektives Eliott Breeches. Gemeinsam stoßen sie auf einen Ritualkreis und einen Übergang in die mysteriöse Anderswelt, in der grausem Geschöpfe herrschen und nichts ist wie es scheint. Während sich die junge Künstlerin Nica der Gruppe ebenfalls anschließt, um Fiona näher zu kommen, gerät Victor in die Fänge des exzentrischen Dandys Damian Quinn, der nicht ganz menschlich ist und seine eigenen Pläne schmiedet …

Eigene Meinung:
Mit „Anderswelt“ legt die Autorin Amalia Zeichnerin den ersten Teil ihrer „Berlingtons Geisterjäger“ – Reihe vor. Der Roman wartet mit einer Mischung aus Horror, Steampunk, Urban Fantasy und Gay/Lesbian Romance auf und bietet daher eine facettenreiche und sehr abwechslungsreiche Geschichte, teils wirkt die Mischung jedoch zu konfus, da viele verschiedene Handlungsstränge und Ideen miteinander vermischt werden. Weiterlesen …

[LIKE A DREAM] Vorstellung: Florian Tietgen

Hallo in die Runde,

heute kann ich euch Florian Tietgen präsentieren, der für die Anthologie die gefühlvolle Kurzgeschichte “Klangfarben der Liebe 1965” geschrieben hat. Zudem gab es vor einiger Zeit bereits eine Special Week mit ihm, bei dem seine Werke und er als Autor näher vorgestellt wurde. Schaut also unbedingt mal vorbei 😉

Erzähl ein bisschen was über dich. Wo kommst du her? Was für Hobbys hast du? Schreibst du hauptberuflich oder hast du einen „Brot-Job“?
Ich komme aus Hamburg und liebe viel zu viele Dinge, um ihnen allen gerecht zu werden. Hauptberuflich redigiere ich die Texte anderer, und obwohl ich lieber nur schriebe, finde ich das doch manchmal sehr spannend, erst recht, wenn es sich um Doktorarbeiten mit interessantem Thema handelt. Nebenbei trainiere ich ehrenamtlich noch zwei Fußballmannschaften, betreue einen Sportplatz und das Passwesen, was so viel Zeit in Anspruch nimmt, dass es gut einen Brotjob füllen würde.

Was hat dich dazu gebracht mit dem Schreiben anzufangen?
Das kann ich nicht sagen. Gefühlt habe ich schon immer geschrieben, seit ich die linierten Din-A4-Hefte der Grundschule mit Geschichten vollschmieren konnte. Weiterlesen …

[LIKE A DREAM] Vorstellung: Leann Porter

Hallo in die Runde,

die letzte Autorenvorstellung ist ein Weilchen her, daher wird es Zeit für das nächste Interview 🙂 Dieses Mal hat sich Leann Porter den 15 Fragen gestellt und gewährt einige Einblicke in ihr Autorendasein.

Erzähl ein bisschen was über dich. Wo kommst du her? Was für Hobbys hast du? Schreibst du hauptberuflich oder hast du einen „Brot-Job“?
Ich wohne in einem Dorf im Münsterland, schönes plattes Land und ideal zum Joggen und Radfahren. Da hätten wir auch gleich schon zwei Hobbys. Außerdem reise ich sehr gerne, mindestens einmal pro Jahr nach Irland. Im Winter flüchte ich in sonnige Gefilde zum Tauchen, zum Beispiel nach Thailand. Meine Freizeit verbringe ich gerne mit Lesen, wenn ich nicht gerade schreibe. Ansonsten gehe ich mit Freunden ins Kino und auf Partys, oder auch mal Wandern. Ganz normales Zeug.

Mein Brotjob: Ich bin Verwaltungsbetriebswirtin und arbeite bei der Stadtverwaltung im Fachbereich „Jugend, Soziales und Integration“. Eine interessante Tätigkeit, die mir auch nach 20 Jahren noch nicht langweilig geworden ist.

Was hat dich dazu gebracht mit dem Schreiben anzufangen?
Dass ich schreiben kann. 😉 Tatsächlich habe ich schon immer Geschichten erzählt. Es gibt noch alte Tonbandaufnahmen von mir, da war ich drei Jahre alt und habe damals schon nach Herzenslust herumfabuliert. Oft habe ich Geschichten auch aufgemalt. Als ich endlich schreiben konnte, habe ich sofort angefangen, sie aufzuschreiben. Ich wollte immer schon andere in meine Fantasiewelten mitnehmen.

Was bedeutet das Schreiben für dich?
Es ist ein wichtiger Teil von mir, den ich nicht missen möchte. Das ist mir bewusst geworden, als ich vor vier Jahren nach einer langen Pause wieder mit dem Schreiben begonnen habe. Es hat mir so sehr gefehlt, ich war nur ein halber Mensch. Schreiben macht mich nicht immer glücklich, oft zweifele und hadere ich, aber ohne geht auch nicht und die schönen Momente überwiegen.

Dein Beitrag für die Anthologie ist die Geschichte „Anam Cara“. Wie bist du auf diese Geschichte gekommen, bzw. was hat dich dazu bewogen gerade diese Geschichte zu schreiben?
Kurzgeschichten sind nicht mein Fall. Ich schreibe sie nicht gerne und bin auch nicht sonderlich gut darin. Um mich zu motivieren, habe ich mich dazu entschieden, eine Geschichte aus meiner Fantasywelt Danu zu schreiben. Das war dann schon mal vertrautes Terrain. Ich kann mich genau daran erinnern, wann die Geschichte zu mir kam. Es war während meines Irlandurlaubs im Mai. Ich saß auf der Terrasse vor meinem rosa Ferienhaus mit Meerblick, trank Cider und aß Käse. Da besuchten mich Ciaran und sein Seelengefährte und ich wusste, dass ich ihre Geschichte schreiben wollte.

Was hast du neben „Anam Cara“ noch für Projekte oder Veröffentlichungen?
Anfang Dezember ist mein Fantasy-Roman „Die Fährte der Wandler“ im Dead Soft Verlag erschienen. Dort sind auch drei weitere Romane von mir veröffentlicht worden.
Von meiner Fantasywelt Danu komme ich nicht los. Es gibt noch so viel zu entdecken dort. Zur Zeit überarbeite ich die Fortsetzung von „Die Sturmfalken von Olbian“. Im November habe ich einen Urban-Fantasy-Roman geschrieben, der in Irland spielt, jedoch auch mit Danu zusammenhängt: „Das Lied des Jägers“. Dieses Jahr habe ich mich auch mal an eine Dystopie gewagt, die allerdings sehr romantiklastig geworden ist und ausnahmsweise rein gar nichts mit Danu zu tun hat. Nächstes Jahr mache ich all diese Rohfassungen ausgehfein. Mal sehen, was daraus wird.

Hast du einen bestimmten Ort oder eine bestimmte Person, die dir als Muse dienen? Woher bekommst du deine Ideen?
Die meisten Ideen habe ich beim Joggen. Dabei sehe ich die Szenen meiner Geschichten wie Filme vor mir ablaufen. Zum Glück jogge ich im Wald und muss nicht auf den Verkehr achten. 🙂 Kann aber auch sein, dass mir etwas einfällt, während ich autofahre, dusche, oder einkaufe.
Sehr inspirierend sind immer meine Irlandreisen. Ich liebe dieses Land und einige Gegenden dort haben mir als Vorbild für diverse Länder Danus gedient. Die irische Mythologie ist ja der Auslöser für Danu gewesen.

Welche Herangehensweise bevorzugst du bei deinen Geschichten?
Meistens habe ich eine Grundidee und einige interessante Helden und schreibe plotlos drauflos. Das Plotten erledige ich dann zwischendurch beim Joggen. Ich habe auch schon versucht, einen Roman komplett durchzuplanen, z.B. mit dem Sieben-Punkte-Schema. Das hat auch ganz gut geklappt, allerdings habe ich mich während des Schreibprozesses nicht akribisch an den Plan gehalten, sondern neue Ideen zugelassen, die mir dann wesentlich besser gefielen. Für mich gibt es nicht die eine, perfekte Herangehensweise. Das ist je nach Geschichte und Stimmung unterschiedlich.

Gibt es etwas, dass dir beim Schreiben besonders schwer fällt?
Ja, Kurzgeschichten fallen mir schwer. Ich hadere auch oft mit meinem inneren Kritiker und muss einige Kämpfe mit ihm ausfechten, bis er sich für das Schreiben der Rohfassung eines Romans in den wohlverdienten Urlaub begibt. Zur Überarbeitung brauche ich ihn dann wieder.
Schreibst du mit Musik oder anderen Geräuschkulissen im Hintergrund oder brauchst du dazu absolute Ruhe?
Musik! Immer Musik. Für einige meiner Romane gibt es Soundtracks. Mir hilft es beim Überarbeiten, wenn ich die Musik dabei höre, die mich beim Schreiben begleitet hat. So kann ich mich schnell wieder in die Atmosphäre hineinfühlen.

Lässt du dich auch von anderen Autoren inspirieren?
Weiß ich gar nicht so genau. Vermutlich unbewusst schon. Ich lese ja sehr viel und schreibe das, was ich gerne lesen würde. Ich bewundere Autoren, die es schaffen, ihre Vorstellungen und den Markt miteinander zu vereinbaren und die ihre Leser glücklich machen.

In welchem Genre würdest du dich gerne einmal als Autor versuchen?
Krimi zum Beispiel. Dafür müsste ich aber ordentlich plotten.

Wie würde für dich ein perfekter (Schreib)Tag aussehen?
Beim morgendlichen Joggen die nächsten Szenen planen und nach einem ausgiebigen Frühstück eine Weile schreiben. Dann ein bisschen lesen und danach weiterschreiben. Die Temperatur sollte zwischen 20 und 30 Grad sein, dann kann ich den Tag auf dem Balkon verbringen. Perfekt wäre es, wenn ich abends so richtig zufrieden mit dem Geschriebenen bin und in meine Geschichte eintauchen konnte.
Mein perfekter Tag ohne Schreiben findet in Irland statt: Morgens am Strand joggen, ausgiebig frühstücken (ihr seht die Ähnlichkeit 😉 ), wandern gehen, vielleicht einen Berg besteigen, viel Zeit für Pausen haben, z.B. am Strand, und abends mit Freunden in den Pub.

Was sagen deine Familie / deine Freunde zu deiner Autorentätigkeit?
Das finden sie ganz interessant, aber ich nerve sie nicht übermäßig damit. Meine Mutter ist wohl ziemlich stolz darauf, dass sie Bücher von mir im Regal stehen hat, und sie bemüht sich auch, sie zu lesen, obwohl ihr Fantasy überhaupt nicht liegt.

Was würdest du jemandem mit auf den Weg geben, der ebenfalls mit dem Schreiben anfangen möchte?
Liebe deine Geschichte und halte durch. Bring sie zuende. Und such dir Gleichgesinnte. Schreiben und was damit zusammenhängt muss kein einsames Geschäft sein.

Das Thema der Anthologie ist ja „Träume, Hoffnungen und Wünsche“. Wie sieht es denn damit bei dir aus? Was sind deine Träume, Hoffnungen und Wünsche?
Auf das Schreiben bezogen hoffe ich, dass ich noch sehr lange so viel Spaß daran habe. Ich wünsche mir, dass Freunde und Familie gesund bleiben und lange leben (möglichst länger als ich).
Ein ganz konkreter Wunsch: Nächstes Jahr möchte ich den Croagh Patrick in Irland besteigen und hoffe, dass mein Knie mitmacht. Und ich träume davon, wieder am Strand von Dunfanaghy zu joggen.


Ich bedanke mich bei Leann für das tolle Interview – kommende Woche erfahrt ihr mehr über Florian Tietgen, der schon einmal hier auf Like a Dream Rede und Antwort stand. Seid gespannt 😉

Liebe Grüße,
Juliane

[ROMAN] Die Partitur der Gewalt von Romy Wolf

Autor: Romy Wolf
Taschenbuch: 288 Seiten
ISBN: 978-3945569047
Preis: 11,50 EUR
Bestellen: Amazon

Story:
USA, 1931 – der 22-jährige Tommy kehrt aus dem mittleren Westen zurück nach New York, in der Hoffnung dort Arbeit zu finden. Doch die Wirtschaftskrise hat auch die Metropole gebeutelt und er ist nur einer von vielen Hungernden, die auf einen Job hoffen. Nach Wochen des Suchens trifft er in einer Armenspeisung auf Dodge, den er noch aus Kindertagen kennt. Dodge verschafft Tommy Arbeit bei Lucky Brian, dem zwielichtigen Unterweltboss von Hell’s Kitchen. Zunächst nur als Kellner und Aushilfe angestellt, rutscht er schnell tiefer in einen Sumpf aus Gewalt, Korruption und Verbrechen. Einzig der Pianist Mischa, den er in einem Club spielen hört, hellt Tommys Leben auf. Als dieser seine Anstellung verliert, bietet Tommy ihm Platz in seiner Wohnung und seinem Herzen. Doch Lucky Brians Aufträge werden immer brutaler und schon bald hat Tommy Probleme seine schrecklichen Taten vor Mischa zu verstecken, der offen ausspricht, was er über Lucky Brian denkt …

Eigene Meinung:
„Die Partitur der Gewalt“ ist der letzte Roman, der im Incubus Verlag erschienen ist. Die Geschichte um Tommy und Mischa stammt aus der Feder Romy Wolfs, die bereits kleinere Veröffentlichungen (u.a. beim Weltenschmiede Verlag) vorweisen kann. Sie entführt den Leser in die 30er Jahre, mitten in die Weltwirtschaftskrise und Prohibition als Unterweltbosse wie Al Capone ihre Blütezeit hatten und das organisierte Verbrechen an der Macht war. Weiterlesen …

[MANGA] 23:45 von Ohana

Autor: Ohana
Taschenbuch: 196 Seiten
ISBN: 978-3842025554
Preis: 6,95 EUR
Bestellen: Amazon

Story:
Iku ist ein waschechter Otaku und hat dementsprechend Probleme mit seinen Mitmenschen. Zumeist tut er sich schwer damit mit anderen zu sprechen. Zusätzlich ist er neuerdings in der Lage, Geister zu sehen, denn seit Tagen registriert er auf der Fußgängerbrücke einen jungen Mann, den niemand sonst wahrnimmt. Als dieser sich in Ikus Wohnung einnistet, ändert sich dessen Leben schlagartig. Mimoris fröhliche Art geht Iku näher als er anfangs wahrhaben will und schon bald verbindet die beiden mehr als Freundschaft. Als Iku nach und nach herausfindet, was es mit Mimori auf sich hat, verkompliziert sich die Situation, denn Iku möchte Mimori nicht mehr gehen lassen …

Eigene Meinung:
Der Manga „23:45“ stammt von Ohana, die sich durch Boys Love Doujinshis in Japan einen Namen gemacht hat. „23:45“ ist ihr 2014 erschienenes Debüt, das inzwischen um das Sequel „23:45 Re:“ erweitert wurde. In Deutschland erschien der Manga bei Tokyopop. Weiterlesen …

[ROMAN] Zur Strafe: Krippe! von Kaye Alden und Eli Berg

Autoren: Kaye Alden / Eli Berg
Taschenbuch: 348 Seiten
ISBN: 978-1541093485
Preis: 3,99 EUR (eBook) | 12,99 WUR (Taschenbuch)
Bestellen: Amazon

Story:
Etliche Missverständnisse und falsche Verdächtigungen sorgen dafür, dass Jonte, sein bester Freund Niki, der punkige Piet und dessen ruhiger Zimmergenosse Simon bei einer Auseinandersetzung die schuleigene Krippe zerstören. Um den Schaden wieder gut zu machen, schlägt Jonte vor, die Krippe bis Weihnachten zusammen neu aufzubauen, was zu Beginn niemandem gefällt. Da Piet weiß, dass Simon schon seit einer Weile in Jonte verliebt ist, stimmt er dem Vorschlag dennoch zu. Während sich Simon und Jonte näherkommen und schon bald eine geheime Beziehung miteinander führen, finden Piet und Nikki Gefallen an einer harmlosen Sexbeziehung. Doch schon bald gehen bei beiden die Gefühle füreinander tiefer, was für einigen Trubel sorgt. Zu allem Überfluss werden auch Jonte und Simon geoutet, die ihre Liebe zueinander eigentlich geheim halten wollten, da Simons Vater extrem konservativ ist und im Nachhinein für eine Menge Ärger sorgt …

Eigene Meinung:
Der weihnachtliche Roman „Zur Strafe: Krippe“ stammt von Kaye Alden und Eli Berg. Es handelt sich um die erste Zusammenarbeit der Autoren, doch es sollen weitere Teile der „lots of love“-Reihe folgen. Neben der vorliegenden Weihnachtsgeschichte hat Kaye Alden weitere Gay Romance Romane im Selbstverlag veröffentlicht, darunter die „NuR“-Kurzromanreihe und den Gay Fantasy „Der Feuervogel“. Weiterlesen …

[KINDERBUCH] Joscha und Mischa, diese zwei von Hans Gärtner und Christel Kaspar

Autor: Hans Gärtner
Illustrator: Christel Kaspar
Hardcover: 48 Seiten
ISBN: 978-3944936192
Preis: 16,90 EUR (Hardcover)
Bestellen: Amazon

Story:
In Kukuschkan haben Bären und Bärinnen braunes, graues oder schwarzes Fell – mit Ausnahme von Joscha, der mit seinem strohblondem Äußeren aus dem Rahmen fällt. Die anderen Bären können über diese Laune Mutter Naturs hinwegsehen, allerdings nicht über Joschas Gefühle zu Mischa, der mit rotbraunem Fell gesegnet ist. Die Liebe der beiden Bären ist den meisten Kukuschkanern ein Dorn im Auge, denn nur Bär und Bärin gehören zusammen. So setzen sie alles daran, das junge Glück zu stören, wovon sich Joscha und Mischa gar nicht beeindrucken lassen wollen. Schließlich schalten drei besorgte Bären den Bürgermeister ein, um der Sache endlich ein Ende zu setzen …

Eigene Meinung:
Kinderbücher, die sich mit queeren Charakteren auseinandersetzen sind schwer zu finden – umso schöner ist es, dass Edition tingeltangel im Oktober 2016 das voll illustrierte Kinderbuch „Joscha und Mischa, diese zwei“ herausgebracht hat, in dem es um die Liebe zwischen den Bären Joscha und Mischa geht. Weiterlesen …

[LIKE A DREAM] Vorstellung: Thomas Pregel

Hallo in die Runde,

pünktlich zum vierten Advent habe ich ein neues Interview für euch und Thomas Pregel im Gepäck, der sich den 15 Fragen stellt. Der Berliner Autor hat bereits einige Veröffentlichungen vorzuweisen – demnächst werde ich hier eines seiner Bücher vorstellen.

Erzähl ein bisschen was über dich. Wo kommst du her? Was für Hobbys hast du? Schreibst du Hauptberuflich oder hast du einen „Brot-Job“?
Ich heiße Thomas Pregel, komme gebürtig aus Schleswig-Holstein und lebe nun schon seit siebzehn Jahren in Berlin. Ich bin als Student in die Stadt gekommen und arbeite dort inzwischen als Lektor, Autor und Dozent. Literatur ist meine große Leidenschaft, aber ich kann leider (noch) nicht vom Schreiben allein leben.

Was hat dich dazu gebracht, mit dem Schreiben anzufangen?
Ich kam über das Lesen zum Schreiben. Mit elf, wölf fing ich an, freiwillig Bücher zu lesen, und da war es sofort um mich geschehen. Ich wollte auch schreiben, etwas Faszinierenderes gab es gar nicht mehr. Ich bin dabei geblieben und habe schließlich 2013 meinen ersten Roman mit dem Titel „Die unsicherste aller Tageszeiten“ im Größenwahn Verlag Frankfurt am Main veröffentlicht.

Was bedeutet das Schreiben für dich?
Das Schreiben ist, obwohl nach wie vor ein Hobby, das wichtigste für mich. Es ist das, was meinem Leben Sinn gibt. Außerdem tut es mir insofern gut, dass ich mich niemals ausgeglichener und wohler fühle, als wenn ich gerade geschrieben habe.

Dein Beitrag für die Anthologie ist die Geschichte „Unter dem Wasser“. Wie bist du auf diese Geschichte gekommen bzw. was hat dich dazu bewogen, gerade diese Geschichte zu schreiben?
Anlass für die Geschichte war tatsächlich das ausgegebene Motto/Thema der Anthologie, nämlich Traum. An Wettbewerben oder Anthologien kann ich mich nur beteiligen, wenn das Thema sofort etwas in mir auslöst, mir augenblicklich etwas dazu einfällt. Normalerweise ist das eine Idee, die schon länger in mir schlummert und jetzt erst freigelegt wird. Woher die Idee ursprünglich kommt, kann ich meistens gar nicht mehr sagen, sie ist einfach zur rechten Zeit da.

Was hast du neben „Unter dem Wasser“ noch für Projekte oder Veröffentlichungen?
Ich habe bereits drei Romane und eine Novelle veröffentlicht, alle im Größenwahn Verlag, und dazu noch einige Kurzgeschichten, zum Beispiel in der Reihe „Mein schwules Auge“. Zuletzt erschienen ist mein Roman „Kaltsommer“, eine Mischung aus Krimi und Familien-/Gesellschaftsroman, der zudem noch der Auftakt einer sogenannten „Holsteiner Trilogie“ rund um das holsteinische Dörfchen Kaltsommer ist. An Teil zwei arbeite ich gerade. Bevor der jedoch erscheint, wird im nächsten Jahr noch ein Band mit Erzählungen herauskommen, die in gewisser Weise sehr politisch sind, ohne dabei jedoch das Fiktionale zu vernachlässigen. Ich habe mir alles das vorgenommen, wovor die Anhänger von Pegida, AfD und Co. Angst haben, obwohl es sich dabei ja in der Regel nicht um Ängste handelt, sondern um Wahnvorstellungen, resultierend aus einem Gefühl des Machtverlustes, der sich in Feindlichkeiten ausdrückt. Es wird also um Fremdenfeindlichkeit gehen, um Frauenfeindlichkeit und ganz besonders um Schwulenfeindlichkeit bzw. um die Angst davor, selbst demnächst schwul sein/werden zu müssen, die ja scheinbar grundsätzlich wie ein Damoklesschwert über den männlichen Anhängern dieser Organisationen hängt. Warum auch immer … Neben realistischen Motiven beinhalten diese Geschichten auch immer wieder Horror- und dystopische Science-fiction-Elemente, weshalb ich sie als Schauergeschichten bezeichne. Und eins kann ich sagen: Es macht irre Spaß, diese Schauergeschichten zu schreiben und die ganze (Männer-)Welt schwul werden zu lassen!

Hast du einen bestimmten Ort oder eine bestimmte Person, die dir als Muse dienen? Woher bekommst du deine Ideen?
Nein, ich habe weder einen Ort noch eine Person, die ich brauche, um zu schreiben. Alles, was ich dafür brauche, ist ein ruhiger Platz. Meine Ideen trage ich im Kopf mit mir herum, dort werden sie geboren und gelagert, bis sie reif sind und weiterverarbeitet werden können. Manchmal gibt es eine konkrete Inspiration, oft aber auch nicht. In der Regel vergesse ich die ganz schnell wieder, denn nicht die Inspiration ist wichtig, sondern was am Ende daraus wird, nämlich ein eigenständiges Werk.

Welche Herangehensweise bevorzugst du bei deinen Geschichten?
Ich muss grundsätzlich abwarten, dass die Idee in meinem Kopf einen gewissen ausgereiften Zustand erreicht hat. Sie kann noch so gut sein, wenn ich mich zu früh an ihre Ausarbeitung setze, wird es zumeist nichts. Abwarten und Tee trinken ist manchmal das beste, danach klappt es dann von ganz alleine.

Gibt es etwas, dass dir beim Schreiben besonders schwer fällt?
Nein. Sobald mir die Idee klar vor Augen steht, kann es losgehen. In der Regel brauche ich mehrere Entwürfe, bis alles seinen richtigen Platz gefunden hat, aber das ist nichts, was ich als negativ empfinde. Für mich muss Schreiben ein natürlicher Prozess sein, ein Text muss wachsen, und manchmal braucht er dafür eben länger und mehrere Versuche.

Schreibst du mit Musik oder anderen Geräuschkulissen im Hintergrund oder brauchst du dazu absolute Ruhe?
Früher habe ich zur Musik geschrieben, heute bevorzuge ich Ruhe. Umweltgeräusche dürfen mir dabei gerne ans Ohr dringen, ich muss nicht das Gefühl haben, isoliert und abgeschnitten von der Welt zu sein, also menschliche Unterhaltungen auf der Straße, Vogelgezwitscher oder vorbeifahrende Autos. Aber Musik oder echter Lärm stören meine Konzentration dann doch.

Lässt du dich auch von anderen Autoren inspirieren?
Nein. Ich bewundere viele Autoren, zum einen für das, was sie schreiben, und zum anderen dafür, wie sie etwas schreiben. Aber ich habe genug eigene Ideen und inzwischen auch meine eigene Sprache gefunden, dass ich auf diese Art von Inspiration verzichten kann. Ich möchte ja etwas Eigenes erschaffen, und mich zu sehr von einem anderen Autor beeinflussen zu lassen, gerade wenn ich ihn bewundere, erhöht zu sehr die Gefahr, sein Epigone zu werden und darüber die Eigenständigkeit zu verlieren.

In welchem Genre würdest du dich gerne einmal als Autor versuchen?
Ich probiere einiges aus, habe ja gerade erst einen Krimi geschrieben, obwohl ich als Leser dem Genre gar nichts abgewinnen kann. Als Autor war es dagegen spannend, einmal die Grenzen dieses Genres auszuloten und damit zu arbeiten. Ich habe also keine Berührungsängste und schreibe grundsätzlich, was ich möchte.

Wie würde für dich ein perfekter (Schreib-)Tag aussehen?
Gut schlafen, gut schreiben, gut essen, gut lesen, gut schlafen.

Was sagen deine Familie/deine Freunde zu deiner Autorentätigkeit?
Solange ich sie nicht als Testleser missbrauche und es ihnen überlasse, ob sie meine Sachen lesen wollen oder nicht, ist alles in Ordnung.

Was würdest du jemanden mit auf den Weg geben, der ebenfalls mit dem Schreiben anfangen möchte?
Einfach anfangen. Aber erstmal nicht mit dem Ziel, unbedingt veröffentlichen zu wollen. Schreiben soll Spaß machen. Es ist eine Möglichkeit, sich kreativ auszuleben und dabei auch Neues über sich selbst zu erfahren. Wenn man dann merkt oder denkt, Talent zu haben und immer besser zu werden, kann man auch daran denken, seine Sachen zu veröffentlichen.

Das Thema der Anthologie ist ja „Träume, Hoffnungen und Wünsche“. Wie sieht es denn damit bei dir aus? Was sind deine Träume, Hoffnungen und Wünsche?
Ich wünsche mir, weiterhin genügend Zeit zum Schreiben zu haben, denn da sind noch so viele Ideen in meinem Kopf – und es kommen mehr immer wieder neue hinzu, sodass ich es kaum jemals schaffen werde, sie alle aufzuschreiben –, die zu Papier gebracht werden möchten.


Vielen Dank an Thomas für das informative Interview und die tollen Antworten. Kommende Woche lege ich eine Pause ein – denn über Weihnachten bin ich bei meiner Familie. Im neuen Jahr geht es dann mit den sonntäglichen Special zu unserer Anthologie “Like a Dream” weiter 🙂

Liebe Grüße,
Juliane