[BLOGGEBURTSTAG] Danksagung an Verlage / Autoren / Helfer

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Hallo ihr Lieben,

was wäre Like a Dream ohne all die Helfer, Autoren und Verlage, die mich teils mit Rezensionsexemplaren und Gewinnen, teils mit guten Ratschlägen und unermüdlicher Geduld unterstützen. Aus diesem Grund wird es Zeit, mich im Rahmen des Geburtstagsmonats ausführlich bei all den lieben Menschen zu bedanken, die mich über Jahre hinweg begleitet, teilweise mit Gast-Rezensionen unterstützt oder mich mit Büchern “eingedeckt” haben. Natürlich geht mein Dank an dieser Stelle auch an alle Follower und Besucher, Kommentatoren und stille Mitleser, Partnerseiten und Affiliates, die es in den letzten Jahren auf meine Seite verschlagen hat.

Verlage

Inzwischen unterstützen mehrere Verlage den Blog und ich freue mich sehr, Teile der umfangreichen Verlagsprogramme zu lesen und wundervolle Bücher im Rahmen von Gewinnsielen und Special Weeks zu verlosen. Daher möchte ich die Gelegenheit nutzen, jedem Verlag persönlich für die tolle Zusammenarbeit zu danken und meine Leser ermutigen, euch bei den einzelnen Verlagen umzusehen – jeder einzelne hat ein tolles, spannendes Programm auf die Beine gestellt, bei dem jeder fündig wird.

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Der deadsoft Verlag ist einer der größten und ältesten, deutschen Verlage, wenn es um Gay Romance und schwule Literatur geht. Mein Dank an Simon für die Unterstützung der Gewinnspiele, die immer wieder hier stattfinden und natürlich für das Sponsoring des schwullesbischen Lesefestivals QUEER gelesen. Auch bin ich froh, dass dort die Gay Crime Reihe “9 mm” von Tanja und mir ein Zuhause bei deadsoft gefunden haben.

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groessenwahn

Auch der Größenwahn Verlag ist einer der Hauptsponsoren des Lesefestivals QUEER gelesen, ebenso stiftet der Verlag immer wieder Bücher für Gewinnspiele oder Rezensionsexemplare. Herzlichen Dank an die vielfältige Unterstützung des Blogs und der Lesefestivals. Es ist wirklich toll mit dir, Sevastos, über Projekte und Konzepte zu sprechen und sich gemeinsam an neue Ideen zu setzen.

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Mit dem Albino Verlag arbeite ich erst seit kurz zusammen, dennoch sponsort das Imprint des Bruno Gmünder Verlages bereits die Seite mit Rezensionsexemplaren und Büchern für Gewinnspiele. Auch QUEER gelesen wird vom Albino Verlag gefördert und gesponsort. Der Kontakt ist sehr nett und ich lese die Romane des Albino Verlags sehr gerne.

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Incubus-Logo-Schwarz-freigestellt

Der Incubus Verlag ist einer meiner liebsten Partner, der den Blog inzwischen ausschließlich mit Gewinnen für Verlosungen oder Special Weeks unterstützt. Auch beim Lesefestival QUEER gelesen ist der Incubus Verlag einer unserer Hauptsponsoren. Ich bedanke mich bei der Verlagsleiterin und ihrem Team für die tolle Zusammenarbeit und die wunderbare Unterstützung – es ist immer wieder toll eure Romane zu lesen.

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Butze-Verlag-Logo_800_800pxAuch mit dem Butze Verlag arbeite ich seit einigen Jahren zusammen und rezensiere mit Freuden die lesbischen Romane des Verlags. Auch sie unterstützen “Like a Dream” und QUEER gelesen aktiv mit Gewinnspielexemplaren. Meinen Dank an die tolle Zusammenarbeit – ich hoffe sehr, dass ich auch zukünftig eure Romane lesen darf.

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X Scandal Books_kk_16012015

Mit XScandal Books arbeite ich ebenfalls erst wenige Monate zusammen, doch der Kontakt ist sehr angenehm und offen. Wie bereits der Albino Verlag, erklärte sich XScandal Books bereits sowohl den Blog, als auch das schwullesbische Lesefestival zu unterstützen. Auch an euch mein herzliches Dankeschön – ich hoffe sehr, dass wir zukünftig gut zusammenarbeiten.

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sieben verlag

Seitdem der Sieben Verlag Gay Romance für sich entdeckt hat, rezensiere ich die (schwulen) Neuerscheinungen des Verlags. Der Kontakt zum Sieben Verlag ist sehr nett und ich freue mich sehr, dass das Team sowohl die Gewinnspiele des Blogs, als auch QUEER gelesen unterstützt. Vielen Dank für die gute Zusammenarbeit.

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Auch mit dem Curse Verlag arbeite ich sehr gern zusammen – sie unterstützen “Like a Dream” mit Rezensionsexemplaren. Vielen Dank an Julia, die den Blog bereits seit einigen Jahren unterstützt 🙂

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Der Ylva Verlag befindet sich ganz in meiner Nähe – seit einiger Zeit arbeite ich immer wieder mit dem Verlagsteam zusammen. So rezensiere ich nicht nur Romane des Verlags, sie unterstüzen auch das schwullesbische Lesefestival.

Helferlein

Nicht nur Verlagen und deren Mitarbeitern bin ich dankbar, sondern auch einer Hand voll Leuten, die mich und “Like a Dream” auf verschiedene Art und Weise unterstützen. Das können Gastrezensionen sein, aufmunternde Worte oder einfach nur eine Tasse Tee, wenn ich über einem Buch, einem Bericht oder einem Special brüte. Ohne euch und eure Hilfe würde es “Like a Dream” nicht geben, daher gebührt euch ebenfalls ein dickes Dankeschön:

Tanja Meurer, meine Frau und Seelengefährtin – ohne deine tatkräftige Unterstützung als Gastrezensentin (im lebischen Bereich sähe es dann echt mau aus), ohne deine unermüdliche Geduld, wenn es darum geht, mir den Rücken freizuhalten udn deine Treue und Liebe wäre “Like a Dream” definitiv nicht das, was es heute ist. Vielen Dank <3
Anna Maske, meine beste Freundin – danke für die Hinweise, die Unterstützung und die Gastrezensionen
Julia Raschke – auch dir danke ich für die Gastrezensionen und deine aufgeschlossene, lebensfrohe Art.

Autoren

Auch einigen Autoren danke ich für die Unterstützung – sei es in Form vomn Rezensionsexemplaren oder mit kritischen Hinweisen und Kommentaren – ich liebe eure Werke und lese sie mit wachsender Begeisterung. Ihr seid mit Schuld daran, dass ich so verdammt lesesüchtig geworden bin: Chris. P Rolls, Jana Walther, Raik Thorstad, Brunhilde Witthaut, Paul Senftenberg, Bianca Nias, Jobst Mahrenholz, Florian Tietgen, Susann Julieva, Jutta Ahrens, Leann Porter, Cecil Dewi und S.B. Sasori – mir ist klar, dass ich wahrscheinlich einen Haufen Autoren und Freunde vergessen habe, daher bitte ich schon an dieser Stelle um Verzeihung. Mein Dank gilt definitiv auch euch, denn eure Bücher halten den Blog überhaupt am Leben.

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Liebe Grüße,
Juliane

[BLOGGEBURTSTAG] Autoren / Leser über Like a Dream

Hallo ihr Lieben,

es wird Zeit, dass ihr zu Wort kommt, daher ist dieser Beitrag den Lesern, Autoren und Verlegern gewidmet, die die Seite regelmäßig besuchen oder nach Rezensionen anfragen. Mich erreichten einige sehr schöne Kommentare, die ich euch nicht vorenthalten will. In diesem Zuge bedanke ich mich bei all meinen Followern und Besuchern, den Autoren und Verlagen, ohne die “Like a Dream” nicht das wäre, was es jetzt ist.

Hallo Koriko, mal ein Kommentar zu deinem Blog: Ich lese regelmäßig deine Rezensionen und bin dadurch schon auf so manches Buch aufmerksam geworden. So z.B. auf Tänzer & Schatten, das inzwischen zu meinen absoluten Lieblingsbüchern gehört. 🙂 Selbst wenn ich manchmal einen anderen Geschmack habe, finde ich die Rezensionen immer so gut und ausführlich geschrieben, dass ich trotzdem abschätzen kann, ob das Buch etwas für mich wäre. Vielen Dank dafür und liebe Grüße!

Kimi, Comicforum

Als Autor warte ich immer mit einem etwas bangen Gefühl auf die Rezension zu einem meiner Texte auf “Like a dream”, weil ich weiß, dass Schwächen der Geschichte von Juliane meist mit Argusaugen aufgespürt und auch deutlich benannt werden. Dennoch empfinde ich ihre Kritiken meiner Texte als sehr fair.

Als Leser schätze ich ihre Empfehlungen sehr, weil ich festgestellt habe, dass wir oft ähnliche Meinungen zu Geschichten haben. Mit einem von ihr empfohlenen Buch habe ich bisher immer richtig gelegen. 😀

Cecil Dewi, Autorin

Zu Like a Dream werde ich immer einen besonderen Bezug haben, denn die Seite ist meine allererste Partnerseite gewesen – seit 2008 sind wir schon verlinkt – und die einzige Website von damals, die es noch gibt.
Außerdem ist LaD für mich DIE Anlaufstelle, wenn es um das Thema Yaoi-Manga geht! Ich kenne keine andere deutschsprachige Seite, die so viele gute Infos dazu hat.

Von mir also herzlichen Glückwunsch zum 15-jährigen (mal ehrlich, das ist der Hammer!) Auf dass Like a Dream noch laaaange bestehen bleibt und du die Seite nie aufgibst.
Ich freue mich, deine Partnerseite sein zu dürfen! <3

Chrissi/Blacky, Webmasterin Treasure-Chest

Like a Dream ist mir das erste Mal richtig klar vor Augen getreten, als ich neben Jule in ihrer kleinen WG-Küche in Fulda gehockt habe und ihr beim Programmieren zugeschaut habe – das ist nun 13 Jahre her. Bis dahin war mir nicht bewusst gewesen, dass es überhaupt Portale zu dem Thema Yaoi und ShonenAi überhaupt gibt. Selbst Animexx, Deviant Art und Y!Gallery kannte ich bis dahin nicht. Aber Jule sorgte sehr effektiv dafür, dass ich dieses Spektrum der Galerien kennengelernt habe.
Aus heutiger Sicht betrachtet, war Like a Dream natürlich noch weit entfernt von dem, was es heute ist. Jule präsentierte damals nicht ausschließlich Yaoi und ShonenAi, sondern auch alles andere an Mangas, in denen Bishonen vorkamen; beispielsweise Alichino (worüber wir beide den einen oder anderen Grabenkrieg geführt haben).
Damals merkte man auch sehr deutlich, dass You Higuri ihre Lieblingszeichnerin war. Kaum ein anderer Mangaka war SO präsent auf LaD.

Seit damals hat sich die Seite grundlegend geändert. Der Fokus hat sich von Manga / Anime auf Bücher verlagert. Zwischendurch gab es immer mal wieder auch Rezis zu Filmen / Serien und der Szene. Es gab auch Biografien (das was ich teilweise für Jule geschrieben habe), Geschichten von FF-Autoren, Fanarts, Weihnachtskalender, Gewinnspiele, etc. Die Bandbreite hat sich minimiert, die FFs sind verschwunden, ebenso die Fanarts. Heute ist aber der Stamm von LaD in erster Linie das Rezensieren von Romanen. Im Vergleich zu dem vergangenen Bild von LaD ist das heutige Auftreten seriös und gefällt mir sehr viel besser.

Tanja, Autorin

Ich bin 2011 in die Shonen Ai / Yaoi – Szene eingetaucht, knapp 1,5 Jahre später fing es dann auch mit den Büchern an. Durch die bekannte Suchmaschine mit den bunten Buchstaben bin ich dann auf der Like A Dream – Homepage gelandet. Hab mich inspirieren lassen und von da war es nur ein kurzer Klick auf deinen Blog.

Ich hab schon früh gemerkt, dass Buchrezensionen bei mir sind wie die Bücher selbst. Ich muss den Stil, die Art zu schreiben mögen, sonst kann die Rezi noch so gut sein, ich werde sie nicht lesen. Selbst wenn sie zu einem meiner Lieblingsbücher verfasst ist. Bei dir war das der Fall. Ich mag deine Art zu schreiben, den Aufbau deiner Kritik. Das du das Buch noch einmal in eigenen Worten zusammen fasst und uns Lesern so noch einmal einen anderen Einstieg in das Buch ermöglichst.

Gezählt habe ich sie nicht, aber innerhalb einer Woche war ich durch alle deine vorgestellten Bücher durch. Die Autorenwochen hab ich mir für später aufgehoben. Durch dich habe ich auch erstmals einen lesbischen Roman in die Hand genommen. Shojo-Ai und Yuri-Mangas waren mir nicht unbekannt, doch die Romane waren außerhalb meines Radars. Das hat sich geändert.

Wenn ich sage, ich habe alle Bewertungen gelesen, dann meine ich auch alle. Von einem Stern bis zu den fünf. Der Kaufzettel wuchs im Schnitt um drei-vier Bücher am Tag. Meist die, die mit 4 – 5 Sternen bewertet waren.

Ich weiß natürlich nicht welche Bücher du dir selbst kaufst oder welche du zum Rezensieren zugeschickt bekommst. Ich habe aber trotzdem das Gefühl, das du oft Bücher vorstellst, die ich auch sehr gerne lesen werde.  Bis auf die paar Ausnahmen im BDSM und History-Bereich 😉

Zu einem anderen Teil ist es sicher auch dein kleiner Lektor im Ohr. So sehr er auch nerven kann. Ich frage mich manchmal, durch wie viele Hände muss so ein Buch gehen bis auch der letzte Fehler ausgemerzt ist.
Wenn in Band 2 direkt auf den ersten fünf Seiten aus der Tante des Hauptcharas plötzlich seine Schwester wird, dann kann ich doch nur noch mit dem Kopf schütteln. Wenn sich diese Fehler häufen, dann leg ich das Buch zur Seite und da bleibt es liegen. Es gibt so viele andere noch ungelesene Bücher.

Du schreibst, du bewertest die Bücher strenger weil du selbst schreibst.
Das ist sicher auch ein Grund mit, warum ich deine Rezis so mag. Du lobst ein Buch wenn es das Lob verdient und sagst ehrlich, dass es in einem anderen zu viele Lücken gibt oder die Protagonisten bleich und unausgearbeitet rüber kommen. Ich möchte unterhalten werden. Ich möchte mit dem Buch ein paar Stunden Zugfahrt vergessen und für eine Weile in das Leben der Hauptprotagonisten eintauchen. Sie einige Wochen, Jahre auf ihrem Weg begleiten.

Danke für die vielen tollen Empfehlungen und dein Engagement uns Bücher und Verlage zu empfehlen, die sonst an uns vorbei gezogen wären.

Annika, Leserin

An deinem Blog mag ich vor allem deine Rezensionen. Wir haben ja einen recht ähnlichen Geschmack so das ich mich eigentlich da voll und ganz auf deine Wertung und deine Empfehlungen verlassen kann.

Carina Schwab, Bloggerin Mietzes Bücherwelt

Ich habe nach Einen Blog gesucht, der über schwule Bücher berichtet. Und so bin ich hier gelandet. Durch dich habe ich Bücher gelesen, die ich mir so vielleicht nicht gekauft hätte. Aber durch deine Rezensionen hier, habe ich es doch gewagt und bin nicht enttäuscht worden. Obwohl Geschmäcker eigentlich verschieden sind, schaue ich ab und zu mal vorbei um nach einem neuen Schatz ausschau zu halten. Also Hut ab. Ich würde ja sagen, ‘Mach weiter so’, aber das tust du ja bereits seit Jahren 😉
Danke, dass es diesen Blog gibt.

Sabrina, Leserin

Ich habe das Gefühl, man lernt dich besser kennen, du machst es mit Herzblut und ich lerne sogar noch etwas dazu (Erklärung über und von Mangas). Mach weiter so!

Maike, Leserin

Schön finde ich an Like a Dream die kritischen, ausführlichen und ehrlichen Rezensionen. Da schaut man gerne vorbei, wenn man auf der Suche nach gutem neuem Lesestoff ist!

Cairiel, Leser / Autor

Was ich an dem blog mag, ist ganz genrell das es einer der wenigen ist (die ich kenne) welcher über Lesbische Literatur berichtet. Da diese meist aus Nischenverlagen kommen, ist es immer ein wenig schwierig sich darüber zu informieren.

Gerd, Leser

Deine Rezessionen sind ausführlich,kritisch und ehrlich, so dass man einen guten Überblick von dem Buch erhält .Und wenn dich eine Story begeistert,bleibst du auf dem Teppich…
Mein Bücherschrank und mein Reader danken dir dafür ^^

Kumo, Leserin

Lange habe ich nach einem Blog gesucht der ausführlich, aber auch kritisch und ehrlich über Bücher usw. im Gay-Genre berichtet. Hier auf diesem Blog habe ich gefunden was ich gesucht habe 🙂 . Danke dafür das du dir so viel Zeit nimmst und uns damit hilfst uns bei der großen Vielfalt an Büchern in diesem Genre zu entscheiden.

Annika, Leserin

Ich habe deinen Blog kennen gelernt, weil du mein Buch rezensiert hast.
Durch dich bin ich quasi zu meinem ersten Manga gekommen und habe daran großen gefallen gefunden. Auf deine Buchbesprechungen ist Verlass! hinter deinem Blog stehen Freude und Leidenschaft.

Ines Schmidt, Autorin

Ich bin durch FB auf deinen Block aufmerksam geworden und komme aus dem Staunen nicht mehr raus. (Man) Frau findet was ihr Herz bergehrt, ob Autoren, Rezis oder Genres, alles ist abgedeckt 🙂 Super Homepage!!!! 🙂

Angelika, Leserin

Ich kann dir nicht mehr genau sagen wie ich an dir und deinen Rezzis hängen geblieben bin. Lesen tu ich jede, auch wenn mich das Buch nicht sofort direkt anspricht. So bin ich schon an viele neue Schätze und Verlage gekommen, deren Programm sonst unwissend an mir vorbei gezogen wäre.

Annika, Leserin

Ich bin über Facebook auf deinen tollen Blog gestoßen.
Ich finde es klasse, dass du über homosexuelle Inhalte schreibst. Es gibt nicht besonders viele Blogs, die sich nur mit diesem Thema beschäftigen.

Jenny, Leserin

Ihr habt auch noch etwas loszuwerden – dann schreibt mir einfach – entweder kommentiert ihr direkt unter diesem Beitrag, oder ihr schickt mir eine Mail. Ich freue mich egal wie über euer Feedback. Es zeigt, dass ich auf dem richtigen Weg bin.

Liebe Grüße,
Juliane

[BLOGGEBURTSTAG] Bloggerinterview

Hallo ihr Lieben,

leider gibt es heute eine kleine Planänderung, da Pierre von “Ich liebe Fantasybücher” leider kurzfristig erkrankt ist und daraufhin das Interview nicht online stellen kann. Da es bereits geführt wurde, hoffe ich aber sehr, dass er es zu einem späteren Zeitpunkt präsentieren wird, denn es hat mir wirklich viel Spaß gemacht mich seinen Fragen zu stellen. An diesem Punkt gute Besserung an Pierre – ich hoffe, die bist bald wieder auf den Beinen.

Damit der heutige Tag nicht gänzlich ausfällt, haben sich gleich zwei wundervolle Blogs bereit erklärt, kurzfristig noch ein Interview mit mir zu führen. Obwohl es bei den Interviews um den Blog geht, wurden gänzlich unterschiedliche Fragen gestellt, sprich die Interviews ergänzen sich prima und behandeln vollkommen andere Themen. Es lohnt sich also wirklich beide zu lesen, insofern ihr daran interessiert seit mehr über mich und den Blog zu erfahren.

Büchersalat


Kittys Bücherblog

Vielen Dank noch einmal an die beiden Blogger, die sich so kurzfristig zu einem Bloggerinterview bereiterklärt haben – es hat mir sehr viel Spaß gemacht, die vielen Fragen zu beantworten.

Liebe Grüße,
Juliane

[BLOGGEBURTSTAG] Homepagelayouts – vom Portal zum Blog

Hallo ihr Lieben,

heute will ich einen Einblick in die unterschiedlichen Designs und Layouts geben, die “Like a Dream” in den letzten 15 Jahren optisch ausgemacht haben. Man kann sich denken, dass die Seite nicht immer als Blog daherkam, denn das Phänomen Blogger kam erst vor einigen Jahren auf. So gibt es den Blog erst seit Februar 2014, davor war Like a Dream eine von mir programmierte Seite, die jedoch nur sporadische Sammel-Updates erfuhr, da es aufwendig war neue Berichte online zu stellen. Für kurze Zeit habe ich versucht, auch die alte Portalseite zu bespielen, doch das ist mir inzwischen zu aufwendig geworden – daher sind alle neuen Berichte nur noch auf dem Blog zu finden.

Egal wie – hier die alten Layouts der Seite von März 2001 bis März 2016

~2001-2005~

Das allererste Layout der Seite und von mir von Grund auf in html programmiert. Da ich damals noch keinerlei Prgogramme für die Erstellung einer Homepage hatte, habe ich alles nur mit Hilfe eines Text-Editors bewerstelligt. Deswegen ist das Layout auch eher schlicht gehalten, wirklich viele Spielereien gab es noch nicht. Es war eine Heidenarbeit, doch zumindest habe ich dadurch Ahnung von Quellcodes und den rudimentären Programmiersprachen, die man für die Erstellung von Internetseiten braucht. Das hat mir immer geholfen, wenn ich auf Fehlersuche im Quelltext war.

Der Schwerpunkt lag ganz klar auf Boys Love Mangas, insbesondere denen, die im Laufe der Zeit in deutsch erschienen.

Die Seite war damals bei dem amerikanischen Anbieter users.animanga.com gehostet und in der Form sogar bis nach 2012 online. Inzwischen gibt es den Hoster (und damit die Seite) allerdings nicht mehr.

~2005-2007~


Dieses Layout ist das einzige, das nicht von mir designed und programmiert wurde. Mir fehlte schlicht die Zeit, also beauftrage ich jemanden mit der Programmierung. Im Grunde gefällt mir das Design sehr (ich bin ein Fan von Ayami Koujima), doch die düstere Erscheinung und die schwierige Menüführung hat den Besuchern weniger gelegen. Infolgedessen gingen in der Zeit die Besucherzahlen stark zurück . Mit der Zeit kristallisierte sich auch heraus, dass die Seite für die geplanten Erweiterungen (hinsichtlich dem Vorstellen von Büchern, Filmen etc.) ungeeignet war und auch der Masse an Rezensionen nicht gewachsen war.

~2007-2009~


Das rote Layout begleitete mich fast drei Jahre und legt den Grundstein für das Boys Love und später auch Girl’s Love Portal. Dieses Mal hab ich es wieder selbst programmiert (in 3 Auflösungen: 600×800, 1024×768 und 1280×800) und mich dafür entschieden sowohl die geplanten Bücher- und Film Rezensionen aufzunehmen, als auch erstmals einen Bereich für Girls Love einzubauen, in dem sich lesbischer Literatur und Kunst gewidmet wurde. Auch kam ich von meinen längeren Mangarezensionen (bestehend aus Einleitung, Inhaltszusammenfessung, Charaktervorstellung und eigener Galerie) ab und schrieb vorwiegend Short-Reviews, die vom Grundaufbau her meinen heutigen Rezensionen entsprechen.

Das Layout wurde allerdings ebenfalls nach fast 3 Jahren zu unübersichtlich, weswegen ich versuchte Boys Love und Girls Love voneinander zu trennen und jedem Bereich eine eigene Platform zu bieten.

~01/2010-09/2010~

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Mit dem winterlich blauen Layout kam zum ersten Mal die Trennung des Boys Love und Girls Love Bereiches. Von allen Designs blieb dieses nur wenige Monate online, da sich auch hier im Nachhinein herausstellte, dass es nicht geeignet war, um die Menge an Daten zu verwalten. Dafür etablierte sich bei diesem Design das Layout der Unterseiten, bei denen Mangas, Bücher und Film mit einem kleinen Bild und einer Kurzbeschreibung gelistet wurden. Dies wurde beim nächste Design übernommen und erst mit dem Bloglayout abgeschafft, da es zu arbeitsaufwendig war.

~ab 10/2010~ (noch online!)

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Die mit Abstand aufwendigste Seite, die ich je programmiert habe, was vor allem daran liegt, dass es nicht nur ein Layout gibt, sondern 17 (ind Worten: siebzehn)! Das liegt zum einen an der Unterteilung in Boys Love / Girls Love, zum anderen an die Idee, die Seite je nach Themengebiet im Regenbogen-Stil zu gestalten. Deswegen gibt es farblich angepasste Unterseiten (Mangas/Comics, Animes, Artbooks, Bücher, Filme, Szene, Interaktiv), die zwar vom Grundschema her gleich sind, jedoch unterschiedliche Header haben. Es hat mich ewig gekostet, aber ich mag das Ergebnis noch immer, weswegen die Seite noch online ist und bleiben wird (aber auch, weil ich keine Zeit habe knapp 500 Rezensionen auf den Blog umzusiedeln). Inzwischen sind die meisten Sachen über den Blog erreichbar – spezielle Dinge, wie die Sachen der Interaktiv-Bereichs (alte Adventskalender, Awardvergabe / Swapex – war bei Mangaseiten mal sehr beliebt, von mir gestaltete Icons und Wallpaper). Besucher müssen sich dafür durch die Register der alten Homepage “hangeln”.

Auch sonst gibt es auf der alten Seite etliche Dinge zu entdecken, die der Blog nicht bietet 😉

~ab 02/2014~

Der Blog, wie ihn die meisten von euch heute kennen – ich gebe zu, das Design ist wesentlich schlichter (und der Header allmählich langweilig – irgendwann müsste ich den mal aufhübschen), aber es erfüllt seinen Zweck. Ein bisschen was muss noch gemacht werden, denn mit der Menüführung bin ich noch nicht ganz zufrieden.

Wie sieht es bei meinen Lesern aus? Was stört euch am Layout/Design, wo wünscht ihr euch Verbesserungen? Was sollte geändert und angepasst werden? Habt ihr Wünsche oder Vorschläge? Immer her damit – ich freue mich über Feedback.

Liebe Grüße,
Juliane

[BLOGGEBURTSTAG] Faszination queere Literatur / Slash

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Hallo ihr Lieben,

mein Blog widmet sich einem sehr speziellen Thema, das auf den ersten Blick dem ein oder anderen ein wenig befremdlich vorkommt: schwuler und lesbischer Literatur in allen Facetten. Ob nun Fantasy, Krimis, Alltagsdramen, Jugendbücher oder historische Wälzer – ich liebe Bücher in denen die Charaktere nicht der gängigen Norm entsprechen. Nur was fasziniert (gerade weibliche) Leser so sehr an queerer Literatur und Slash? Warum der Wunsch nach Liebesgeschichten und Erotik zwischen zwei Männern, anstatt der üblichen Romantik- und Erotikliteratur zwischen Männlein und Weiblein? Die Frage kann man allgemein nur schwer beantworten, doch ich versuche mich der Thematik mal aus meiner Sicht zu nähern.

Ich habe vor einer Weile im Rahmen einer Blogtour die Geschichte der Homosexualität in Büchern“ beleuchtet und dort schon deutlich gemacht, dass es eigentlich immer schwule oder lesbische Charaktere gab (auch wenn sie teilweise als Antagonisten eingesetzt oder negativ beschrieben wurden). Dementsprechend gibt es zwar seit gut 20 Jahren verstärkt queere Hauptfiguren in Romanen, doch so wirklich neu sind derartige Figuren nicht. Man findet sie immer wieder in Skandalromanen, die für das Genre wegweisend waren, z.B. „Maurice“, „Mädchen in Uniform“, Rebecca“ oder auch versteckt zwischen den Zeilen, wie bei „Narziß und Goldmund“ oder „Dorian Grey“.

Allerdings haben sich queere Geschichten erst vor einer Weile in nahezu allen gängigen Genres etabliert. Dabei sind die schwulen Männer wesentlich weiter, als die Damen (wenn man das so nennen darf), denn bei den lesbischen Romanen handelt es sich vorwiegend um Krimis, realistische Alltagsdramen oder romantische Liebesgeschichten, während schwule Helden überall anzutreffen sind: Fantasy-Fans werden ebenso fündig, wie Liebhaber von Sci-Fi, Thriller, Horror und Krimi. Es gibt romantische und erotische Geschichten, Bücher mit Happy-End oder ohne, mehrteilige Reihe, Novellen, Kurzromane und Anthologien. Insgesamt muss man sagen, dass es wesentlich mehr Gay als Lesbian Romane gibt, denn gerade das Gay Romance Genre boomt, was dafür sorgt, dass viele Romane (gerade im Selfpublishing-Bereich) auf den hartumkämpften Markt drängen.

Ich gehe an dieser Stelle soweit die queeren Bücher in 3 Kategorien einzuteilen, denn für mich sind die Zielgruppen ausschlaggebend für den Inhalt und die Charaktere eines Romans.

Kategorie 1: queere Liebesgeschichten für Frauen

Was fasziniert gerade weibliche Autoren und Leser so sehr an schwulen Charakteren (ganz gleich welche sexuelle Identität man hat), das man lieber zu solchen Büchern greift bzw. schreibt, als sich auf die handelsüblichen Liebesschmonzetten zu konzentrieren? Für einige ist die Liebe zwischen zwei Männern wahrhafter (der Spruch „Wahre Liebe gibt es nur unter Männern“ wird sehr oft angeführt), gleichzeitig dramatischer, schwieriger, gefährlicher und wesentlich spannender, als das, was man normalerweise (auch daheim) erlebt. Man hat quasi zwei Männer (zum Schmachten) zum Preis von einem, keine nervige weibliche Heldin, die entweder gerettet werden muss, zu stark und fordernd ist, und bei der Leserin Konkurrenzgefühle auslöst. Dass gerade im Gay Romance die Männer keine echten Männer sind (sondern oftmals Frauen mit einem Schw… zwischen den Beinen, wenn es um ihre Reaktionen geht), ist irrelevant, denn für die Leserinnen mögen die dramatischen, mehr oder weniger realistischen Liebesgeschichten im Zentrum. Natürlich gehören ab einem gewissen Zeitpunkt auch Erotikszenen dazu, die durchaus auch größere Teile eines Romans ausmachen können. In dem Zusammenhang sind Yaoi und Boys Love Fans nicht anders – auch bei Mangas sind derartige Geschichten und Figuren eher auf weibliche Leser zugeschnitten.

Diese Leser sind zu 90% auch diejenigen, die mit Vorliebe Figuren slashen, sprich Charaktere aus bekannten Filmen, TV-Serien und Büchern nehmen und nach Lust und Laune zusammenschmeißen. Manchmal sind durchaus entsprechende Andeutungen vorhanden, die Fans nur aufgreifen müssen (z.B. Kent/Chandler aus „Whitecepeal“ oder auch Holmes/Watson aus „Sherlock Holmes“), aber es gibt auch genügend Serien und Bücher, wo man auch ohne irgendwelcher Hinweise seiner Fantasie freien Lauf lässt (z.B. Harry/Draco aus „Harry Potter“ oder Sam/Dean aus „Supernatural“). Das ist eine Fanbase, die man entweder mag oder nicht – interessant ist mitunter, wie die Autoren, Regisseure und Schauspieler auf die Thematik reagieren. In diesem Punkt möchte ich nur kurz auf „Supernatural“ hinweisen, die das Thema Slashfiction sehr witzig und geschickt eingebaut haben:

Dean: There’s Sam Girls and Dean Girls and…what’s a slash fan?
Sam: As in Sam slash Dean, together.
Dean: Like together, together? They do know we are brothers, right?
Sam: Doesn’t seem to matter.
Dean: Well, that’s just sick!

Supernatural – 4.18: The Monster at the End of This Book 

Kategorie 2: Romane mit queeren Helden und Heldinnen (für männliche und weibliche Leser)

Natürlich gibt es nicht nur Liebesgeschichten, sondern auch eine Menge schwuler Romane, die sich nicht mit Beziehungskisten aufhalten, sondern hauptsächlich eine andere Geschichte erzählen – die Krimis von Laurent Bach oder Josh Lanyon, in denen die Kriminalfälle im Mittelpunkt stehen, die „Nightrunner“- Reihe von Lynn Flewelling, in denen es um die fantastischen Abenteuer der Diebe und Spione Seregil und Alec geht oder historische Werke, wie die „Brüder“-Reihe von Jan Gillou, in denen das Thema nur am Rande aufgegriffen wird. Hier werden die Charaktere wesentlich realistischer dargestellt, man nimmt ihnen den Mann einfach eher ab. Auch stehen die Beziehungskisten und Liebesgeschichten selten im Zentrum – zwar hat der Charakter mitunter mit seiner Homosexualität zu kämpfen, aber es geht nicht nur um die Frage „Wer kriegt wen?“
In meinen Augen sind solche Romane sowohl für ein weibliches, als auch für ein männliches Publikum interessant, besonders wenn man Wert auf gute Unterhaltung legt, anstatt den üblichen Liebesgeschichten.

Kategorie 3: (Hardcore-) Erotik für Männer

Rein für Männer konzipiert, sind für mich die schwulen Erotikromane, in denen es wesentlich direkter und unverblümter zur Sache geht. Dazu gehören einige Hardcorereihen des Bruno Gmünder Verlags oder auch von Himmelsstürmer, bei dem die Titel bereits anzeigen, dass weder Liebe und Romantik, noch die Geschichte oder die Charaktere im Mittelpunkt stehen. Im japanischen Mangabereich sind das die Bara – Comics, in denen männliche, stark behaarte Männer eine Hauptrolle spielen, zumeist in erotischem Sinne. Da geht es mitunter sehr heftig zu Sache, was wohl vorwiegend für schwule Männer interessant sein dürfte und einen Großteil der weiblichen Leser verschrecken würde.

Natürlich sei damit nicht gesagt, dass sich keine männlichen Leser im Gay Romance Genre tummeln, oder keine Frau zu den Hardcore-Romanen von Gmünder greift, während bei „Nightrunner“ oder den genannten Krimis wahrscheinlich weibliche und männliche Leser zugreifen – jeder darf lesen, was ihm gefällt und es gibt eine Menge schwuler Männer, die trotzdem gerne Gay Romance lesen (und schreiben). Dennoch sind die Romane auf eine Zielgruppe ausgerichtet und allein vom Inhalt her und den Figuren entsprechend festgelegt.

Was genau die Faszination von queeren Geschichten und Slash Fiction ausmacht, kann man dennoch nicht zu 100% erklären – entweder man mag es, oder man mag es nicht. Ich empfehle jedem selbst einen Blick zu riskieren, um abschätzen zu können, ob man mit dem Thema Gay oder Lesbian Romance etwas anfangen kann. Allerdings sollte man einen guten Roman, der in die „2. Kategorie“ fällt nicht automatisch verdammen oder ignorieren, nur weil der Held oder die Heldin homosexuell ist – mitunter verpasst man da ein wirklich gutes Buch, das man nicht nur daran bewerten sollte.

Liebe Grüße,
Juliane

[ROMAN] Der blutige Thron von Jutta Ahrens


Autor: Jutta Ahrens
Taschenbuch:  712 Seiten
ISBN: 978-1500215736
Preis: 4,99 (eBook) | 19,99 (Taschenbuch)
Bestellen: Amazon

Story:
Asarhaddons Leben ist von Anfang an durch Blut, Grausamkeit und strenger Enthaltsamkeit geprägt. Bereits in jungen Jahren wird er zum Hohepriester Aschschurs ausgebildet, des strengen, grausamen Kriegsgottes der Assyrer, dem man mit Menschopfern huldigt. Seine erste Erfahrung mit einer Frau endet in einer Katastrophe, die ihn gelähmt zurücklässt. Er hat bereits mit seinem Leben abgeschlossen, da taucht eines Tages ein Mann namens Kautilya auf und bietet Asarhaddon an, ihn zu heilen. Im Ausgleich dafür soll der Hohepriester ein Jahr lang auf seine Macht verzichten und als Bettler leben. Asarhaddon nimmt das Angebot an und lernt erstmals ein anderes Leben, fernab des Priestertums kennen. Mit diesem Jahr legt sich der Grundstein einer stetigen, aber sehr langsamen Wandlung Asarhaddons, der in den Folgejahren nicht nur umliegende Länder und Reiche in Kriegszügen erobert und sogar seinen Bruder vom Thron stößt, sondern auch Freunde findet und schließlich auch eine ganz andere Art der Liebe kennenlernt – in den Prinzen Sardur.

Eigene Meinung:
Jutta Ahrens Roman „Der blutige Thron“ erschien bereits 1993 unter dem Titel „Der König von Assur“ und ist einer der ersten deutschen Romane, der die Homosexualität mehrere Figuren thematisiert. Inzwischen ist das bei Piper herausgekommene Buch längst vergriffen, doch die Autorin hat es unter dem Titel „Der blutige Thron“ selbst herausgebracht und hat den Lesern damit einen der schönsten und gleichzeitig tiefgängigsten, historischen Roman wieder zugänglich gemacht. Weiterlesen …

[BLOGGEBURTSTAG] Gewinnspiel

Hallo ihr Lieben,

Halbzeit beim Bloggeburtstag – Zeit für die erste große Verlosungsrunde, denn dank meiner lieben Sponsoren kamen soooo viele wunderschöne Bücher bei mir an, dass ich diese unmöglich an einem Tag verlosen möchte. Ihr habt also gleich zwei Mal innerhalb des Bloggeburtstages die Chance , tolle Buchpakete zu gewinnen. Um euch nicht länger auf die Folter zu spannen, hier die Buchpakete, die ihr ergattern könnt:

Paket 1:
Sunford (Sieben Verlag)
Lovestorys 1 – Vor dem Abschied (X-Scandal Books)
David Roth & andere Mysterien (Deadsoft Verlag)

Paket 2:
Traumweber (Incubus Verlag)
Breakaway (X-Scandal Books)
Männerbande (Sieben Verlag)

Paket 3:
Zenjanischer Lotus (ncubus Verlag)
Lovestories 3 – Fantasy (X-Scandal Books)
Pilsken und Pailletten (Deadsoft Verlag)

Paket 4:
Staub und Stolz (Incubus Verlag)
Lovestories 2 – Gayromeo (X-Scandal Books)
Raziels Erwachen (Deadsoft Verlag)
Rashminder Tage 1 (Deadsoft Verlag)

Paket 5 – lesbisch:
Indianer im Kopf (Butze Verlag)
Herz auf Umwegen (Selbstverlag)

Um teilzunehmen hinterlasst einfach einen Kommentar welches Paket euch am meisten interessiert – natürlich könnt ihr auch für alle Pakete in den Lostopf hüpfen. Im Gewinnfall könnt ihr aber nur ein Paket gewinnen. Ihr habt bis zum 20. März 2016; 23.59 Uhr Zeit euch mit einem Kommentar zu melden, die Auslosung erfolgt am 31. März 2016 – dann wird auch das Gewinnspiel ausgewertet, das am 29. März 2016 stattfinden wird. Bitte denkt daran neben eurem (Nick)Namen auch eure Mailadresse zu hinterlassen. Danke.

Ich würde mich natürlich freuen, wenn ihr ein bisschen mehr schreibt – gerne zum Blog, was euch daran gefällt oder auch, was ihr nicht mögt. Schön wären auch Kommentare, die ich am 22.03. (Autoren / Leser über Like a Dream) posten dürfte, denn an dem Tag kommen die Leser und Besucher zu Wort.

Vielen Dank an die Sponsoren der tollen Gewinne:

 

 

 

 

Teilnahmebedingungen:
Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich.
Teilnahme am Gewinnspiel ab 18 Jahren oder mit Erlaubnis des Erziehungsberechtigten.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Für den Postversand wird keine Haftung übernommen, Versand nur innerhalb Deutschlands, Österreich und Schweiz.
Die Adressen werden nur für den Versand ermittelt.

Viel Glück an alle Teilnehmer.

Liebe Grüße,
Juliane

[BLOGGEBURTSTAG] Faszination Manga

Bronze – Zetsuai Since 1989: © 1992 Minami Ozaki, Shueisha / Carlsen

Hallo ihr Lieben,

wie ihr ihr wisst, liegen die Anfänge von “Like a Dream” im Manga/Anime Bereich gewesen, denn als ich mit 18 die Seite ins Leben rief, war ich totaler Mangafan. Damals wurden gerade die ersten bekannten Mangareihen bei EMA und Carlsen veröffentlicht (Tokyopop wurde erst später gegründet) und man
bezog sein Wissen aus dem Magazin AnimaniA – dort habe ich auch erstmals von Shonen-Ai gelesen und bin über “Zetsuai” und andere schwule, japanische Comics gestolpert, die sich in Japan erst ab den beginnenden 90er Jahren etabliert haben.

Nur was ist so faszinierend an Mangas und den japanischen Künstlern? Was unterscheidet sie von den üblichen frankobelgischen oder amerikanischen Comics, die in Deutschland wesentlich länger erhältlich sind?

Diese Fragen sind nicht leicht zu beantworten. Mangas unterscheiden sich in vielen Punkten von den üblichen Comics:

  • sie sind zu 95% schwarz/weiß gehalten
  • sie werden in japanischer Leserichtung gelesen (von hinten nach vorne, und rechts nach link)
  • sie erscheinen wesentlich häufiger, als z.B. frankobelgische Comics, auf die man teilweise Monate, wenn nicht Jahre warten muss. Das liegt daran, dass die Mangas kapitelweise in monatlichen oder wöchentlichen Magazinen erscheinen, bevor sie zu einem Taschenbuch zusammengefasst werden
  • es gibt sie für alle Altersklassen: Kleinkinder, Schüler, Teenies, Erwachsene
  • nahezu alle Themen werden behandelt (sogar Dinge wie Kochen, Go-Spielen, div. Sportarten, etc.), was eine wesentlich breitere Themenpalette ergibt, als man sie bei normalen Comics geboten bekommt

Death Note: © 2003 Tsugumi Ohba, Takeshi Obata, Shueisha/ Tokyopop

Für mich macht ein großer Reiz die Dynamik und Action aus, die mitunter wesentlich flüssiger sind, als bei anderen Comics. Man liest sie schneller, weil das Auge nicht an jedem aufwendigen Panel verweilt, sondern sich eher auf den Inhalt oder die Dialoge konzentriert. Das hat Vor- und Nachteile, denn Mangas wirken mitunter ein wenig gehetzt und schlampig, was vor allem daran liegt, dass sie nun einmal Massenware sind. Es gibt sie in Form von Magazinen, Taschenbüchern, Doujinshis (selbstpublizierte Fanzines und Kurzmangas) und in Kurz-Strips in Tageszeitungen. Mangas sind in Japan für jede Altersklasse – sprich nicht nur Kinder und Jugendliche lesen japanische Comics, sondern auch Erwachsene jeglicher Herkunft. Ducrh die vielen Veröffentlichungen ist der Druck auf die japanischen Zeichner enorm – wer einmal wissen will, wie extrem es im japanischen Manga-Business zugeht, sollte einmal in “Bakuman” reinlesen, wo neben einer sehr witzigen Geschichte auch viele Einblicke in die Arbeit eines Mangakas gewährt werden. Dementsprechend sind Mangas selten so extrem aufwendig wie frankobelgische Comics, wo die Künstler mitunter Jahre an knapp 80 Seiten sitzen.

Eine weitere Sache, die für mich die Faszination an Mangas ausmacht, ist die breitere Palette an unterschiedlichen Stilrichtungen, die es auf dem japanischen Comicmarkt gibt: ob man nun niedliche Highschool-Mädchen oder hübsche Bishonen mag, gestandene Männer oder kleine Kinder, düstere Horror-Werke oder fantastische Endzeitszenerien – man wird garantiert fündig. Es ist im Grunde für jeden Geschmack etwas dabei, denn es gibt einfach viel mehr unterschiedliche Stilrichtungen als innerhalb der amerikanischen Comicszene (gerade die Superheldencomics sind einander recht ähnlich) oder auch bei den frankobelgischen Comics. Es ist abwechslungsreicher und damit spannender.

Fushigi Yuugi: © 1992 Yuu Watase, Shogakukan/EMA

Das drückt sich auch in den Geschichten aus – im Manga werden nahezu alle Themen aufgegriffen, die man sich vorstellen kann: Sport, Schule, Kochen, Tanzen, Abenteuer&Action, Fantasy, Horror, etc. Es gibt Mangas für Kleinkinder und Hausfrauen, junge Mädchen und erwachsene Männer. Das Spektrum an Geschichten (und damit auch Figuren) ist einfach größer, als bei anderen Comics, für mich ein weiterer Pluspunkt. Sicher, die Charaktere sind mitunter recht stereotyp, aber das hat man ggf. ja auch bei Superheldencomics.

Hier mal meine persönlichen Favoriten unter den Mangas:

  • Death Note (Thriller, Mystery, Crime)
  • Dragon Head (Endzeit, Drama, Thriller)
  • Black Butler (History, Action)
  • Fushigi Yuugi (Fantasy, Romance)
  • Full Metal Alchemist (Action, Fantasy, Steampunk)
  • Fruits Basket (Fantasy, Romantik)
  • X-1999 (Endzeit, Drama, Action)
  • Blue Exorcist (Action, Fantasy)
  • No. 6 (Drama, Endzeit, Action)
  • Berserk (Fantasy, Action)

In these Words: © 2010 GUILT|PLEASURE (TogaQ / Kichiku Neko) / Tokyopop

Shonen-Ai / Yaoi / Boys Love
Für mich persönlich machen Shonen-Ai (romantische, schwule Liebesgeschichten) und Yaoi Mangas (die durchaus expliziter und erotischer gehalten sind) einen ganz besonderen Reiz aus, da sich diese vorwiegend auf die Lebesgeschichte und die Beziehung zweier Männer konzentriert. Im Grunde ist es das Pendant zum Gay Romance Genre im Buchbereich, denn man hat in beiden Fällen die obligatorische Liebesgeschichte zwischen zwei Männern und teils recht stereotype Charaktere. Ich fand das immer interessant – die Gründe dafür erläutere ich aber erst in einigen Tagen, da ich mich dann noch einmal ausführlich mit der Faszination von “Slash und Gay Romance” auseinandersetze.

Doch an dieser Stelle sei schon einmal gesagt, dass ich Shonen-Ai und Yaoi Mangas schon seit Jahren mag, inzwischen jedoch sehr wählerisch geworden bin, was meine Lektüre anbelangt. Kamen in den 90er und den 00er Jahren nur wenige Boys Love Mangas heraus (gerade in Deutschland, da nur einige ausgewählte Serien hier herausgebracht wurden – “Zetsuai”/”Bronze”, “Kizuna”, “Fake”, “Gravitation”), so haben die Veröffentlichungen inzwischen doch überhand genommen. Es gibt eine Unmenge Boys Love Mangas – zumeist Einzelbände mit Kurzgeschichten – in denen es immer nur um das Eine geht und in denen die Charaktere vollkommen austauschbar sind. Das ermüdet mit der Zeit jeden Fan.

Gorgeous Carat: © 1999 You Higuri, Shueisha / Carlsen

Dennoch sind die alten Serien und einige ausgewählte aktuelle Reihen immer noch einen Blick wert.

Hier meine Favoriten:

Shojo-Ai / Yuri / Girls Love
Das Pendant zu Boys Love, in dem es um die Liebe zwischen zwei Männern geht, ist das Girls Love Genre, bei dem Mädchen und Frauen im Zentrum stehen. Inhaltlich unterscheiden sich die Geschichten daher nicht von den Shonen-Ai Mangas: es geht um Liebe und Beziehungen.

Citrus: © 2012 Saburouta, Ichijinsha / Tokyopop

Das Girls Love Genre ist jedoch wesentlich kleiner und unbekannter, da die Nachfrage nach derartigen Comics auch in Japan eher gering ist. Während es unzählige Boys Love Magazine und Mangas gibt, sind die Veröffentlichungen im Shojo-Ai Bereich eher spärlich gesät. Auch bieten sie thematisch keine derart breite Palette, denn zumeist beschränken sich Yuri Mangas auf Liebesgeschichten und Beziehungsdramen. Fantasy, Thriller oder Krimis findet man im Girls Love Genre fast gar nicht. 

Auch in Deutschland gibt es nur wenige Girls Love Veröffentlichungen, was vor allem daran liegt, dass es in Japan nur wenige geeignete Mangas gibt, die sich für eine deutsche Übersetzung anbieten. Die großen Verlage haben nur eine Handvoll Titel im Programm, die sich mit der lesbischen Liebe beschäftigen. Zu den längeren Reihen gehören “Wir beide!”, erschienen im Carlsen Verlag, das stark-erotische “Maka-Maka” oder “Citrus”, das aktuell bei Tokyopop herauskommt.  Auch hier gibt es vorwiegend Einzelbände, denn längere Reihen sind sehr selten.

Lesenswerte Girls Love Mangas sind:


Ich hoffe mit diesem kleinen Einblick in das Manga-Genre könnt ihr ein wenig leichter nachvollziehen, warum ich seit Jahren Fan der japanischen Comicwelt bin. Solltet ihr Fragen haben, oder Empfehlungen brauchen, meldet euch einfach – ich lese aktuell zwar weniger Mangas, aber ich habe noch immer einen guten Überblick über den Markt 🙂

[MANGA] Zetsuai 1989 von Minami Ozaki

Autor: Minami Ozaki
Taschenbuch:  192 Seiten
ISBN: 978-3551747761
Preis: 6,00 (Taschenbuch) (vergriffen)
Bestellen: Amazon

Story:
Takuto Izumis Leben ist nicht leicht. Nachdem seine Mutter vor seinen Augen ihren Ehemann erstochen hat und davor auch ihn schwer verletzt hat, gibt es nur noch zwei Dinge, die ihm etwas bedeuten: seine Geschwister Serika und Yugo, und der Fußball. Mit 17 Jahren hat er sich bereits einen Namen gemacht, lehnt es aufgrund seiner Vergangenheit und seiner Geschwister jedoch ab, professionell zu spielen. Sein Leben ändert sich schlagartig, als er eines Nachts einen betrunkenen Mann aus dem Müll fischt und mit nach Hause nimmt. Erst Tage später wird Izumi bewusst, dass er den berühmten Sänger Koji Nanjo handelt, der fast jeder Frau den Kopf verdreht. Zu allem Überfluss erkennt dieser in Izumi seine große Jugendliebe – damals hielt er ihn jedoch für ein Mädchen – und verliebt sich erneut in ihn. Schon bald kann Koji seine Gefühle nicht mehr zurückhalten und offenbart eine düstere, zerstörerische Seite, die Izumi nur schwer akzeptieren kann.

Eigene Meinung:
Mit „Zetsuai 1989“ erschien Anfang der 90er Jahre einer der ersten und wegweisendsten Shonen-Ai Mangas in Japan. Noch heute gilt Minami Ozakis Werk als Klassiker und nimmt im Boys Love Gerne denselben Stellenwert ein, wie „Romeo und Julia“ in der klassischen romantischen Tragödie. Die Geschichte wurde mit der 14-bändigen Reihe „Bronze“ fortgesetzt und beendet, zudem erschien 1992 eine 45-minütigen OVA (zu „Bronze“ folgten nochmal zwei OVAs), mehrere Novels und eine Hand voll Artbooks. Die meisten Sachen sind heutzutage nur noch schwer zu erwerben – selbst die bei Carlsen erschienen Mangas sind allesamt vergriffen, lediglich Band 14 von „Bronze“ ist noch erhältlich. „Zetsuai 1989“ war der erste Shonen-Ai Manga, der in Deutschland erschien (2000). Weiterlesen …

[BLOGGEBURTSTAG] Rezensionen und Kritik

Meine Rezensionen lösen zumeist gespaltene Gefühle aus – die einen finden meine ausführlichen Kritiken und meine offene Art toll, bei Büchern auch die negativen Aspekte zu beleuchten und nicht alles in den Himmel zu loben. Die anderen mögen es überhaupt nicht, wenn ich ein Buch schlecht bewerte, ganz gleich wie ausführlich meine Rezension ist oder wie sehr ich auf Fehler hinweise. Natürlich bleibt es jedem selbst überlassen, was er mag und wie er einen Roman bewertet – ich maße mir auch nicht an, meine Rezension als „Non-Plus-Ultra“ anzusehen. Es ist einfach nur meine Meinung, nicht mehr, nicht weniger. Während ich 1-2 Sterne gebe, gibt es 50 Leser, die 5 Sternchen verteilen und das ist vollkommen okay so. Geschmäcker sind nun einmal verschieden, meine Kritik ist nur eine von vielen.

Dennoch will ich einmal darlegen, wie ich eine Rezension aufbaue und warum ich Bücher so streng bewerte:

  1. Aufbau meiner Rezensionen: Inhalt – Eigene Meinung – Fazit

“Two Boys kissing”: 5 Sterne – Rezension

Meine Rezensionen sind immer nach demselben Schema aufgebaut: eine knappe Zusammenfassung des Inhalts, eine ausführliche Darlegung meiner eigenen Meinung und ein kurzes, zusammenfassendes Fazit.

Die Inhaltszusammenfassung versuche ich auf maximal 5 Sätze zu beschränken, da eine ellenlange Nacherzählung des Inhalts weder für einen potenziellen Leser, noch für den Autor wirklich relevant ist. Schließlich will der Bücherwurm das Buch noch lesen können, ohne bereits die Wendungen und Plottwists zu kennen, der Autor ist ebenso wenig an einer Nacherzählung seiner Geschichte interessiert. Darüber hinaus kopiere ich den Klappentext nicht, sondern versuche die Handlung mit eigenen Worten wiederzugeben. Das ist für mich angenehmer, als nur den Klappentext zu kopieren, zumal der für mich auch unter Copyright liegt.

Seit meiner Rezensionstätigkeit bei Splashbooks habe ich mir angewöhnt meine eigene Meinung sehr umfassend dazulegen: mindestens 400, wenn nicht 500 Wörter möchte über den Inhalt, die Charaktere und den Schreibstil des Autors schreiben, um die Stärken und Schwächen eines Buches aufzuzeigen. An diesen drei Punkten hangle ich mich durch jeden Meinungsteil, da für mich inhaltliche und charakterliche Stärken und Schwächen, ebenso der Stil des Autors ein gutes oder weniger gutes Buch ausmachen. An dieser Stelle bemängle ich Logiklücken, Unstimmigkeiten, eintönige Handlungsbögen oder klischeehafte Charaktere, oder lobe innovative Ideen, authentische Figiren und tolle Plottwists – je nachdem, ob mich ein Buch gefangen genommen hat oder nicht. Der Schreibstil ist natürlich Geschmackssache, dennoch versuche ich auch hier darzulegen, was mir gefällt und was nicht, denn zumeist sollte die schriftstellerischen Grundlagen ja immer gleich sein, was Grammatik, Rechtschreibung und stilistische Dinge betrifft.
Nur selten bewerte ich die Aufmachung eines Buches, es sei denn es beeindruckt mich in irgendeiner Form ganz besonders 😉

Das abschließende Fazit ist für mich eine Zusammenfassung der eigenen Meinung, ebenso versuche ich das Buch bestimmten Lesergruppen zu empfehlen, denn nur weil es mir nicht zugesagt hat, heißt das nicht, dass es nicht andere Leser ansprechen könnte.

  1. Der für mich wichtigste Punkt ist: Ich bewerte ein Buch immer ehrlich!

Paranormal Investigations 4 – Nähe: 1 Stern – Rezension

Vor etlichen Jahren habe ich mir auf die Fahne geschrieben, meine Meinung immer ehrlich zu äußern. Ich schreibe weder Gefälligkeitsrezensionen (nicht, dass ich das anderen vorwerfe!), noch nehme ich Rücksicht auf sensible Autorenseelen (nur manchmal frage ich vorher an, ob ich wirklich eine Rezension verfassen, oder meine Kritik lieber nur in einer Mail formulieren soll). Es ist nun einmal so: wenn ich ein Buch schreibe, muss ich mich guter und schlechter Kritik stellen: nicht jedem kann mein Werk gefallen, da Geschmäcker immer verschieden sind. Das trifft auf alle Romane zu – die einen lieben „Harry Potter“, die anderen nicht; es gibt glühende Fans von „Twilight“, andere hassen die verweichlichten Vampire. Da ich selbst schreibe, weiß ich, wie es sich anfühlt, wenn dein Werk zerrissen wird und wie schmerzhaft eine schlechte Rezension ist. Gerade, wenn man Kinderbücher schreibt und diese vor jungem Publikum vorträgt, muss man mitunter hart im nehmen sein. Kinder sind ehrlich und zeigen offen, was ihnen gefällt und was nicht. Während ein Erwachsener selbst bei Langeweile und Nicht-Gefallen höflich bleibt und sich zurückhält, zeigen sie offen, wenn sie etwas nicht mögen. Das kann einen Autor leicht aus dem Konzept bringen.

Natürlich ist es nicht schön, wenn das Buch, das man mit Herzblut und viel Euphorie geschrieben hat bei einem Rezensenten nicht ankommt – es tut weh und im ersten Moment ist man wütend, verärgert, enttäuscht. Dabei sollte man nicht vergessen – ich kritisiere das Buch, nicht den Autor. Ich verfasse keine schlechten Rezensionen, um den Autor anzugreifen, sondern beziehe mich immer auf den Roman. Und ich schreibe immer ausführlich, was mir nicht gefallen hat, denn nur mit ausführlicher Kritik kann man sich weiterentwickeln, einige Fehler beim nächsten Mal ausmerzen. Kein Debüt ist preisverdächtig und man lernt mit jedem Buch dazu.

  1. Ich bin strenger, weil ich selbst schreibe

Der König von Assur: alte Rezension (2001), Buch wird im Rahmen des Bloggeburtstages neu rezensiert

Ich gebe zu, dass ich wesentlich strenger bewerte, seitdem ich selbst schreibe. Der Hauptgrund ist wohl der, dass ich mich ebenfalls dem Urteil der Verlage, Lektoren und Leser stellen muss – ich habe durch die Zusammenarbeit mit Lektoren eine Menge gelernt, da sie mich auf Fehler und stilistische Mängel aufmerksam gemacht haben, die ich selbst nie wirklich wahrgenommen habe – weder bei meinen Texten, noch bei den Büchern anderer Autoren. Seit der Veröffentlichung von „Assjah“ springen mich gerade stilistische Mängel förmlich an: ungünstige Satzkonstruktionen, seltsame Grammatik, Rechtschreibfehler und Wortwiederholungen. Ich hab fast permanent einen „inneren Lektor“ im Ohr, der ganze Passagen rot anstreichen würde, oder auch die Worte meiner Lektorin, wenn ich über etwas stolpere, was sie bei mir kritisiert.

Auch Logiklücken und charakterliche Unstimmigkeiten fallen mir seitdem verstärkt auf: Ich kann inzwischen gar nicht mehr an solchen Fehlern vorbeilesen, sie sind für mich wie ein Leuchtpfeil. Wenn sich ein Charakter im Laufe eines Abschnitts dreimal setzt (ohne zwischendurch aufzustehen), so fällt mir das auf, ebenso wenn er plötzlich vollkommen gegen seine Natur handelt. Solche Plotlöcher vermiesen mir den Spaß am Buch, je größer umso mehr Probleme bekomme ich.

Aus diesem Grund kann man sagen, dass ich schon seit einer Weile kein Buch mehr gelesen habe, ohne diesen „inneren Lektor“ auszuschalten. Ich kann überhaupt nicht mehr vollkommen unbefangen an einen Roman herantreten, ihn einfach nur als Leser auf mich wirken lassen und genießen. Ich muss zugeben, dass sich meine Lese- und Rezensionsverhalten ziemlich geändert hat, seitdem ich selbst schreibe und Bücher veröffentliche. Und leider Gottes funktioniert mein Unlogik-Detektor nicht immer bei meinen eigenen Romanen – denn oft genug machen mich meine Lektoren oder Betaleser auf Fehler aufmerksam, die ich bei anderen bemängele.

Ihr seht – bei mir spielt einiges in eine Rezension mit rein. Für mich ist wichtig, dass die Leser des Blogs und die Autoren der Romane verstehen, dass meine Kritiken nur meine persönliche Meinung wiederspiegeln und auf diese hat ein jeder Anrecht. Andere Leser mögen ein Buch anders bewerten, weil sie es anders wahrnehmen und verstehen als ich – und das ist auch gut so, denn ein Buch kann nicht jedem gefallen. Aus diesem Grund schreibe ich inzwischen bei jeder Rezensionsanfrage, dass ich mitunter sehr direkt und hart kritisiere (und hoffe, dass der Autor dies auch versteht), denn leider ist es schon öfter vorgekommen, dass ich für meine Kritiken im Nachhinein angegangen wurde. Das ist sehr unschön, lässt sich aber wahrscheinlich nicht gänzlich vermeiden. Umso schöner sind dann Mails und Nachrichten von Autoren und Verlagen, die sich eine Kritik zu Herzen nehmen und an sich arbeiten und von Lesern, die meine Meinung teilen oder sich für ausführliche Kritiken bedanken.

Aus diesem Grund gibt es am 22.03.2016 einen Eintrag in dem die Leser der Blogs, Autoren und Verlage zu Wort kommen und ihre Meinung zu „Like a Dream“ äußern – solltet ihr ebenfalls offene, ehrliche und kritische Worte auf dem Herzen haben, so meldet euch bei mir (Koriko@gmx.de). Ich freue mich über Feedback, gleich welcher Art.