
Hallo ihr Lieben,
2024 habe ich es leider vergessen, einen derartigen Beitrag zu schreiben – für 2025 möchte ich jedoch meine liebgewonnene Tradition wieder aufnehmen und euch meine Jahreshighlights 2025 vorstellen. Ich habe natürlich noch weiteren Büchern 5 Sternchen gegeben, daher fiel die Auswahl recht schwer, zumal für mich auch Jenseits des Ozeans von T. J. Klune aufs Treppchen gehört, doch die genannten Bücher konnten mich 2025 absolut begeistern und haben sich einen Platz in meinem Herzen redlich verdient 🙂
Hier meine Top 3

Fazit:
„Wiedergeburt“ ist ein gelungener, spannender Auftakt der chinesischen Danmei-Reihe „The Grandmaster of Demonic Cultivation“ von Mo Xiang Tong Xi, der Lust auf mehr macht. Der Einstieg in die Geschichte fällt zwar etwas schwer, doch hat man erstmal die Figuren und die Hintergründe kennengelernt, fällt es schwer das Buch aus der Hand zu legen. Die chinesische Fantasy Reihe besticht durch sympathische Figuren, einer spannenden, komplexen Geschichte und einer guten Mischung aus Witz, Charme, Action und überraschenden Wendungen. Wer neugierig auf chinesische Danmei/Xianxia Romane ist und das Genre generell ausprobieren möchte, macht mit „The Grandmaster of Demonic Cultivation“ nichts verkehrt – es ist ein toller Einstieg und kann durchweg überzeugen.
Der Band steht für die gesamte Reihe von Mo Xiang Tong Xi, die mich seit September 2025 in ihrem Bann hält und die ich noch immer grandios finde. Inzwischen habe ich mir auch die Verfilmungen angesehen und lese noch die Manhuas zum Buch – so ganz lässt mich die Reihe also noch immer nicht los. Vielleicht liegt es am Fantasy-Setting, das so anders war, als das der Fantasy-Bücher, die ich sonst lese, vielleicht an den Charakteren, die zwar teilweise recht stereotyp, aber ungemein liebenswert sind – ich liebe die Reihe und werde zukünftig weitere Danmei-Romane und Bücher der Autorin lesen.
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Fazit:
„The Cursed Knight and the Broken Soul” ist ein mitreißender, düsterer und stimmungsvoller Dark Fantasy, der durch tolles Worldbuilding, authentische Helden, eine spannende Geschichte und einen atmosphärischen Schreibstil besticht. Kaja Evert zeigt einmal mehr, wie man düstere Dark Fantasy erzählt, ohne die Geschichte mit ausufernden Erotikszenen zu überfrachten, wie man es öfters in dem Genre findet. Stattdessen bekommen Lesende ein Buch voller dunkler Geheimnisse, starker Figuren und einer überzeugenden Liebesgeschichte, die zwar ein wichtiger Handlungsträger ist, aber nie die eigentliche Geschichte überlagert. Wer gute, queere Dark Fantasy Romane sucht, kommt an den Werken von Kaja Evert nicht vorbei – „The Cursed Knight and the Broken Soul” ist ein weiterer, sehr empfehlenswerter Roman aus ihrer Feder.
Kaja Evert ist nicht zum ersten Mal in den Top 3 gelandet – zu Recht, denn für mich ist sie die Königin der deutschen, queeren Dark Fantasy Szene. Auch mit diesem Buch hat sie mich absolut fesseln und mitreißen können, denn die Welt vollen Nebel und dunkler Geheimnisse ist absolut authentisch, ebenso ihre Figuren, die trotz aller Unterschiede zusammenfinden und sich gemeinsam dem Bösen stellen dürfen. Ich freue mich auf weitere Bücher der Autorin 🙂
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Fazit:
„Am Ende will doch einer sterben“ ist ein intensives, tiefgründiges und packendes Buch von Adam Silvera, das durch authentische Figuren, einer herausfordernden Geschichte und einem stimmigen Schreibstil besticht. Es ist in vielerlei Hinsicht schwere Kost, denn das Leben von Alano und Paz ist alles andere als leicht und die Probleme, mit denen sie zu kämpfen haben, scheinen übermächtig zu sein. Der Autor spricht im dritten Band der „Todesboten“-Reihe viele ernste Themen an – Suizid, Selbstverletzung, Depressionen, Borderline und fordert den Lesenden einiges ab. Trotz all der düsteren und schwergängigen Themen, bleibt jedoch die sich entwickelnde Liebe der Hauptfiguren nicht auf der Strecke, wodurch am Ende ein Hoffnungsschimmer bestehen bleibt.
Wer die bisherigen Bände der „Todesboten“-Reihe mochte, wird auch um diesen Teil nicht herumkommen – Adam Silvera trifft auch dieses Mal ins Schwarze und man darf gespannt sein, wie es mit der Reihe weitergeht.
Was soll ich sagen – bisher hat mich jedes Buch der “Todesboten”-Reihe von Adam Silvera beeindrucken und fesseln können. Bei „Am Ende will doch einer sterben“ geht es mir nicht anders, denn es ist ein intensives und tiefgründiges Buch, das seiner Welt nicht nur eine neue Dimension und wesentlich mehr Tiefgang gibt, sondern auch Themen aufgreift, die wahrlich nicht einfach abzuhandeln sind. Ich bin auf weitere Bücher aus dem “Todesboten”-Universum gespannt, denn dieses Mal gibt es durchaus einen leichten Cliffhanger, der mehr verspricht.
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Jetzt seid ihr dran – was sind eure Jahreshighlights? Gebt mir gerne Tipps , denn ich freue mich über Buchempfehlungen. Welche von den o.g. Büchern habt ihr gelesen und wie haben sie euch gefallen?
