[BUCHVORSTELLUNG] Der Rebell von Tanja Meurer

Hallo ihr Lieben

mit einem Sieg am Mittwoch Abend hat sich Tanja fürs Halbfinale der Buch-WM qualifiziert, weswegen es jetzt auch hier auf Like a Dream weitergeht 🙂 Ein paar Beiträge liegen also noch vor euch, denn selbst wenn sie es heute Abend nicht schafft ins Finale einzuziehen, wird sie noch um Platz 3 batteln, sprich am kommenden Wochenende dreht sich alles um meine liebe Frau und ihre Bücher.

Dieses Mal geht es um das Setting des Buches, sprich der Welt, in der es spielt. Tanja hat sich dafür entschieden, mit ihrem queeren Horror/Mysterythriller “Der Rebell” an den Start zu gehen, der einerseits in Wiesbaden spielt, andererseits in eine ziemlich beängstigenden Spiegelwelt, die man zumeist erst betritt wenn man stirbt. Die Spiegelwelt beschreibt sie sehr eindrucksvoll in ihrem Battle-Beitrag in der Battle-Area, also schaut dort vorbei, wenn ihr mehr über diese Welt erfahren wollt (und über die Kreaturen, die dort leben). Ich wiederum, stelle das Buch vor und ein wenig die Stadt Wiesbaden, in der Tanja und ich übrigens leben 🙂

Der Rebell” ist der zweite Band der “Schattengrenzen”-Reihe und kann vollständig ohne Kenntnisse von Band 1 “Glasseelen” gelesen werden, da sowohl der Handlungsort, als auch die Hauptfiguren anders sind. Statt Camilla steht der 16-jährige Oliver im Mittelpunkt, der mit ansehen muss, wie sein Vater einen Großteil seiner Familie abschlachtet. Der Klappentext verrät euch ziemlich gut, worum es in der Geschichte geht und was euch erwartet – nämlich gruselige Spiegelwelten, Geister und ein unheimliches Geisterhaus mit uraltem Geheimnis;

Der 16-jährige Oliver und seine jüngeren Brüder Christian und Michael überleben nur knapp ein Massaker. Ihr Vater ermordet nicht nur ihre Mutter, sondern auch zwei weitere Geschwister. Das Motiv scheint auf der Hand zu liegen: Untreue. Aber Oliver will daran nicht glauben, insbesondere, als auf Christian ein weiterer Anschlag verübt wird. Unter Verdacht steht ihr Großvater, der einzige angebliche Verwandte, der ihre Vormundschaft übernehmen soll. In seinem Haus werden mehrere Tote gefunden, doch die Leichen liegen bereits seit 70 Jahren dort. Die Fälle scheinen nichts miteinander zu tun zu haben, allerdings will Oliver nicht an Zufälle glauben. Gemeinsam mit dem unerfahrenen Kommissar Daniel Kuhn und dem überreizten Matthias Habicht versucht er Parallelen in den Fällen zu finden. Doch schon bald wird klar, dass sie trotz Polizeischutzes nicht sicher sind, denn ihre Gegner scheinen nicht unter den Lebenden zu weilen …

Übrigens erschien dieses Buch, wie “Glasseelen” zunächst im Bookshouse Verlag, später wechselte es zum Verlag Homo Littera, wo es ein wesentlich besseres Cover bekam und noch einmal umfassend von der Autorin überarbeitet wurde.

 

Schnipsel:
Damit ihr eine Einblick in “Der Rebell” erhaltet, habe ich wieder eine Hand voll Schnipsel für euch, die ein wenig von der Stimmung des Buches preisgeben.


Handlungsort
Wie bereits erwähnt spielt “Der Rebell” in der Landeshauptstadt Hessens – in Wiesbaden. Hier eine kurze Beschreibung von Google:

Wiesbaden ist die Hauptstadt des im Westen Deutschlands gelegenen Bundeslandes Hessen. Im Kurhaus, einem im neoklassizistischen Stil erbauten Gebäude, befinden sich Festsäle und die Spielbank Wiesbaden. Der Kurpark wurde 1852 im Stil eines englischen Landschaftsgartens angelegt. Neben der roten, neugotischen Marktkirche am Schlossplatz befindet sich das neoklassizistische Stadtschloss, Sitz des hessischen Landtags. Das Museum Wiesbaden zeigt unter anderem Werke des expressionistischen Malers Alexej von Jawlensky und naturhistorische Objekte.

Da Tanja aus Wiesbaden stammt und die Stadt wie ihre Westentasche kennt (sowohl von den Straßen, als auch von ihrer Geschichte her), war es logisch, dass sie irgendwann eins ihrer Bücher in Wiesbaden ansiedelt. Wer aus Wiesbaden kommt oder dort lebt, wird bemerken, wie passend und realistisch die Beschreibungen sind – wer Lust hat, kann sogar die Wege abgehen, die Oliver und Daniel nehmen oder die Gebäude in Augenschein nehmen, an denen sie vorbeikommen. Auch lässt sie immer wieder kleine, geschichtliche Begebenheiten einfließen, was die Szenen lebendiger und greifbarer macht. Für Wiesbadener ist es spannend, solch kleine Details in “Der Rebell” zu entdecken, für alle anderen mit Sicherheit ebenso 🙂

Warmer Damm – hier sind Daniel und Oliver oft unterwegs

Blick in die Oranienstraße, wo ein Großteil der Geschichte spielt

Wer Lust hat, Wiesbaden kennen zu lernen, kann sich übrigens gerne bei der Autorin melden – sie ist eine hervorragende Stadtführerin und kann auch zu den Originalschauplätzen führen, die in “Der Rebell” eine Rolle spielen. Ein Ausflug nach Wiesbaden lohnt sich allgemein, insbesondere im Frühling sind die Parkanlagen der Stadt wunderschön. Auch die Umgebung hat einiges zu bieten – also plant irgendwann einmal einen Besuch – es lohnt sich.

Ich hoffe, die Buchvorstellung hat euch gefallen und macht euch neugierig auf den queeren Horror-Mystery-Thriller und vielleicht auch auf Wiesbaden mit all seinen Geheimnissen 🙂

Viele Grüße,
Juliane

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