[ROMAN] Das Geheimnis der Flammenden Rose von Tina Alba

Autor: Tina Alba
Taschenbuch:  338 Seiten
ISBN: 978-3947031030
Preis: 4,99 EUR (eBook) / 13,95 EUR (Taschenbuch)
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Story:
Das Bordell „Die Flammende Rose“ verspricht alles was das Herz begehrt – wunderschöne Frauen und Männer, exquisites Vergnügen und Träume aus 1001 Nacht. Auch der Halbelf Ilaro, Silberfuchs genannt, besucht das neue Etablissement, als er in der Stadt sein Winterlager aufschlägt und ist fasziniert von den Tänzern, der Ausstattung und den Besonderheiten der Flammenden Rose. Doch aus Vergnügen wird schon bald ernst, als der Tänzer Nadim nach einer Nacht mit Ilaro den Dämon Shayan beschwört und dabei einen Fehler macht – ungewollt bindet er die beiden aneinander, was eine Kette unschöner Ereignisse in Gang setzt und sowohl Ilaro, als auch dessen Freunde in Gefahr bringt …

Eigene Meinung:
Mit „Das Geheimnis der Flammenden Rose“ legt Tina Alba nach ihrer „Feuersänger“-Trilogie einen neuen, in sich abgeschlossenen Gay Fantasy-Roman vor, der im Traumtänzer Verlag erschienen ist und die Geschichte der Halbelfen Ilaro erzählt, der ungewollt an einen Dämon gebunden wird und sich mit den Folgen der Beschwörung herumschlagen muss. Die Autorin ist sowohl im Gay als auch im Fantasy Genre aktive und kann mehrere Veröffentlichungen vorweisen. weiterlesen…

[ANTHOLOGIE] Die andere Seite des Regenbogens von Svea Lundberg (Hrsg)

Autor*innen: Josephine Awgustow, Clover Beck, Nora Bendzko, Lena M. Brand, Elea Brand, J. L. Carlton, Màili Cavanagh, Ray Celar, Carmilla DeWinter, Charlotte Florack, Anna-Katharina Höpflinger, Annette Juretzki, Svea Lundberg, Elian Mayes, Suka Noitchi, Leann Porter, Elisa Schwarz, Fini Vav, Dima von Seelenburg, Ellis Weiss
eBook:  206 Seiten
ASIN: B076Z33JGW
Preis: 4,99 EUR (eBook)
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Inhalt:
Ob ein Topf voll Gold, die Liebe des Lebens, die Brücke ins nächste Leben oder das queere Symbol schlechthin – jeder sieht in einem Regenbogen etwas anderes. Zwanzig Autor*innen haben sich im Rahmen einer Ausschreibung an unterschiedliche Interpretationen gewagt und eine bunte Anthologie hervorgebracht, die das Thema von allen möglichen Facetten beleuchtet. Dabei kommen schwule, lesbische und transgender Charaktere zu ihrem Recht, ebenso findet man Fantasy und Sci-Fi Geschichten neben alltäglichen Dramen und lockerleichten Liebesgeschichten.

Folgende Geschichten sind dabei:
Coming Home von Leann Porter
Arcobaleno von Elea Brandt
Ein Bruchstück Himmel von Annette Juretzki
I’ll be in Scotland afore Ye von Elian Mayes
Inbetween – Und zwischen uns der Regenbogen von Svea Lundberg
Lichtweber von Ellis Weiss
Zehn Jahre siebzehnter September von Dima von Seelenburg
Meaningless von Fini Vav
Leprechaun von J. L. Carlton
Farbtupfer von Ray Celar
Abendlicht von Josephine Awgustow
Freunde fürs Leben von Elisa Schwarz
Flo, seine Männergeschichten, Hugo und ich von Carmilla DeWinter
Nächtliche Begierde von Màili Cavanagh
Mensch in der Maschine von Nora Benzko
Der nördlichste aller Regenbögen von Suka Noitchi
In den Fängen eines Konzertflügels von Anna-Katharina Höpflinger
Farbperspektiven von Charlotte Florack
Vom Suchen und Finden von Clover Beck
Alle Farben des Regenbogens von Lena M. Brand
Vergiss mein nicht von Carmilla DeWinter

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[ROMAN] Sternenbrand von Annette Juretzki

 

Autor: Annette Juretzki
Taschenbuch:  Band 1: 494 Seiten, Band 2: 392 Seiten
ISBN: 978-3947031061
Preis: je 4,99 EUR (eBook) | ja 13,95 EUR
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Story:
Seitdem die Phantome vor 150 Jahren eine Spur der Vernichtung durch die Galaxis gezogen haben und danach verschwunden sind, bereiten sich die verschiedenen Rassen und Lebensformen auf eine erneute Invasion vor. Dazu gehört auch rare Informationen über den Feind zu sammeln, denn es ist nur wenig über die Phantome und ihre Technologie bekannt. Als Söldner unter der Führung von Jonas Brand den rückständigen Planeten Vissa aufspüren, finden sie nicht nur alte Technologie der Phantome, sondern auch Menschen, die diese als Götter anbeten. Der junge Vissaner Xenen versucht die nahende Katastrophe zwischen den Söldnern und seiner Familie abzuwenden und findet sich nach einigen Zwischenfällen und Missverständnissen schwerverletzt an Bord von Jonas‘ Raumschiff wieder. Dort lernt er nicht nur die unterschiedlichsten Rassen des Universums kennen (denn die Mannschaft ist ein wild zusammengewürfelter Haufen), sondern auch den Ghitaner Zeyn, der sich Xenen gegenüber vollkommen anders verhält, als die übrigen Mannschaftsmitglieder. Schon bald steht er zwischen den beiden ungleichen Männern, denn er entwickelt zu beiden Gefühle. Und als wäre das nicht genug gibt es an Bord einen Verräter, der es auf Xenens Leben abgesehen hat und alles daran setzt die Geheimnisse der Phantome zu schützen. Die ungleiche Gruppe stolpert von einem Desaster ins nächste, entdeckte dabei aber auch die unglaublichen Wahrheiten und Hintergründe der Phantome, der Kriege und der Rassen selbst …

Eigene Meinung:
Die beiden Bücher „Blind“ und Blau“ stammen aus der Feder Annette Juretzkis und erschienen 2017 im Traumtänzer Verlag. Im Grunde handelt es sich bei den Romanen um ein knapp 900 Seiten starkes Buch, das den Titel „Sternenbrand“ trägt und aufgrund des Umfangs gesplittet wurde. Da die Handlung kontinuierlich fortgesetzt wird, müssen die beiden Bücher auf jeden Fall der Reihe nach, am besten am Stück gelesen werden.

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[ZITATE-FREITAG] Die stille Seite der Musik

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meine Rezension

Auch in dieser Nacht, auf dem Beifahrersitz von Eddis BMW M4, vergesse ich alles um mich herum, während ich Einaudis Meisterstück lausche. Ich sitze reglos, nur meine Finger berühren sacht die unsichtbaren Tasten des imaginativen Klaviers vor meinen geschlossenen Augen. Gleich erreicht das Stück seinen dramatischen Höhepunkt, gleich wird es …

Wie aus dem Nichts wird mein Körper zur Seite gerissen. Mein Kopf prallt gegen das Seitenfenster. Ich reiße die Augen auf. Meine Finger verlassen die Tasten, suchen Halt. Doch vergeblich. Schon dreht sich mein Magen um. Oder nein? Das Auto dreht sich? Schleudert zur Seite. Ein Stöpsel gleitet aus meinem Ohr. Ich höre die Mädchen kreischen. Schreie ich auch? Die »Oltremare« verklingt auf ihrem Höhepunkt. Schmerz schießt durch meinen Arm und Rücken. Dann wird alles schwarz.

“Die stille Seite der Musik”, Seite 8 (c) Svea Lundberg / Traumtänzer Verlag

»Tino!«

Ich drehe mich um. Wenigstens ich reagiere, wenn man mich anspricht. Petra steht in der Stalltür und winkt mir.

»Dein Bungalow ist bezugsfertig. Der Schlüssel liegt unter der Fußmatte, da ich gleich nochmal weg muss.« Ihr Blick schweift zu dem Kerl, der noch immer das Pferd striegelt, ohne uns zu beachten.

»Wie ich sehe, hast du Flo schon kennen gelernt.«

Ich hebe die Schultern. »Kann man so nicht sagen. Ich hab Hallo gesagt, aber der redet nicht mit mir. Ist der taub oder was?«

Mit einem Mal tritt ein Ausdruck auf Petras Gesicht, der eine merkwürdige Mischung aus Betroffenheit und einem leichten Tadel sein könnte. Ich blick’s nicht …

»Ja.«

»Was ja?«

»Florian ist gehörlos.«

Upps! Voll ins Fettnäpfchen!

“Die stille Seite der Musik”, Seite 23-24 (c) Svea Lundberg / Traumtänzer Verlag

Ein Schatten huscht über Flos Gesicht, während er liest, jedoch ganz kurz nur. Etwas wie Mitleid sehe ich nicht in seinem Blick. Na ja, wahrscheinlich denkt er sich, dass ich mich nicht so anstellen soll. Immerhin kann ich ja hören.

Das tut mir leid. Gibt es keine Aussicht auf Heilung? Durch Physio oder eine Operation? Willst du das überhaupt?

Sekundenlang starre ich auf den Zettel. Macht der Witze? Ob ich geheilt werden will? Ich würde verdammt nochmal beide Beine dafür eintauschen, um meine Finger wieder richtig bewegen, wieder Klavier spielen zu können.

Genauso schreibe ich das auf und kann mir nicht verkneifen hinzuzufügen: Würdest du nicht auch alles tun, um hören zu können?

Flo liest. Er runzelt die Stirn. Schüttelt den Kopf. Und dann lacht er. Lautlos zwar, aber es ist eindeutig ein Lachen. Was ist denn jetzt kaputt?

Nach einem einzigen Satz streckt er mir den Block entgegen.

Ich habe viel dafür getan, nichts mehr hören zu müssen.

Mein Kopf ruckt nach oben. Ich starre Flo an, dann wieder den Zettel und wieder Flo. Verarscht der mich?

“Die stille Seite der Musik”, Seite 50-51 (c) Svea Lundberg / Traumtänzer Verlag

Wieder schließe ich die Augen und … hebe nur einen Moment später die Hände, um mir die Finger fest in die Ohren zu stecken. Denn plötzlich ist da der Drang, den Moment genauso zu erleben, wie Flo es tut. Tatsächlich gelingt es mir, Möwenschreie und Wellenrauschen aus meiner Wahrnehmung auszuschließen. Ich sehe und höre nichts mehr. Hole tief Luft und atme ganz langsam aus. Konzentriere mich auf die Empfindungen, die mir geblieben sind. Und vielleicht ist es nur Einbildung, reines Wunschdenken, doch mit einem Mal kann ich das Meer riechen.

Konnte ich zuvor schon. Doch nun ist alles viel intensiver. Es ist eine Mischung aus Salz, Seetang und … Ich kann’s nicht so genau einordnen und öffne die Lippen leicht, um den Geruch auch in meinen Mund zu lassen. Ihn auf meiner Zunge in Geschmack umzuwandeln. Und es scheint sogar zu gelingen.

“Die stille Seite der Musik”, Seite 108 (c) Svea Lundberg / Traumtänzer Verlag

Scheiße, hämmert es in meinem Kopf. Und nochmal: Scheiße, Scheiße, Fuuuck!

Die Bewegungen meiner Hand sind binnen eines Herzschlags erstarrt, stattdessen umklammere ich meinen Penis, als müsse ich mich daran festhalten. Irgendwo in einer hinteren Gehirnwindung wundere ich mich darüber, dass mein Ständer sich aufgrund des Schocks nicht verflüchtigt. Doch noch viel dringender als die Antwort auf dieses Warum, möchte ich wissen, was Flo jetzt denkt. Oder vielleicht will ich es auch nicht wissen?

Tatsache ist, er starrt mich an und sieht dabei mindestens mittelmäßig schockiert aus. Es ist offensichtlich, dass er sehr genau mitbekommen hat, was ich gerade getan habe und dass er nicht die geringste Ahnung hat, was er jetzt machen soll. Von Wegrennen bis mir eine scheuern scheint mir–- von seinem Standpunkt aus betrachtet – alles eine akzeptable Reaktion.

“Die stille Seite der Musik”, Seite 131 (c) Svea Lundberg / Traumtänzer Verlag

Mir fallen beinahe die Gläser aus der Hand. Ich bleibe wie angewurzelt stehen. In meinem Kopf pocht’s blöde, keine Ahnung, ob es die Beats oder mein Herzschlag sind . Ist mir auch vollkommen egal im Moment. Alles, was mich im Moment interessiert, ist die Tatsache, dass Flo und der fremde Kerl am Knutschen sind. Mitten auf der Tanzfläche. Vor meiner Nase. Ja, geht’s noch?

Mir wird ganz flau im Magen, als ich es begreife: Flo ist definitiv schwul. Und ich bin schlichtweg zu spät dran.

Ich hab‘ den Mund nicht aufbekommen und nun hat ein anderer sich meinen Sunnyboy geschnappt. Hängt an seinen Lippen, vergräbt die Finger in seinem Haar und streichelt seinen Nacken. All diese Dinge, die ich gerne mit Flo machen würde.

“Die stille Seite der Musik”, Seite 141 (c) Svea Lundberg / Traumtänzer Verlag

Als Pianist – okay, Ex-Pianist – und Musikliebhaber habe ich die Angewohnheit, mich in den unmöglichsten Momenten zu fragen, welches Klavierstück die Szenerie wohl am besten untermalen würde. Meistens habe ich direkt ein bestimmtes Lied im Ohr und mache dies zu meinem ganz persönlichen Soundtrack des Geschehens. Doch jetzt, in Flos Armen, eingehüllt in seinen Geruch, mit seinen Lippen auf meinen und seinen Händen auf meiner nackten Haut, könnte jedes Musikstück passend sein – oder aber keines.

Seine Berührungen erinnern an Yann Tiersens »Esther« – warm und fragend. Eine stumme Suche. Seine Küsse schmecken nach Ludovico Einaudis »Nuvole Bianche«, nach Zärtlichkeit und Hingabe. Sind eine Eroberung. Unser gegenseitiges Kennenlernen ist zart und gleichzeitig wild wie Einaudis »Fly«. Und wenn ich tief in mich hineinhöre, tut es sogar weh. Nur ein kleines bisschen. Es ist dieser bittersüße, sanft-reißende Schmerz, der auch Hans Zimmers »Time« innewohnt.

“Die stille Seite der Musik”, Seite 164 (c) Svea Lundberg / Traumtänzer Verlag

Flo schluchzt lautlos. Auch seine rechte Hand bebt, als er sie hebt und eine einzige Gebärde damit formt: Eine waagrechte Faust mit ausgestrecktem kleinem Finger und Zeigefinger. Ich bin mir nicht sicher, was sie bedeutet, dennoch nicke ich. Dann schlage ich die Beifahrertür zu.

»Fahren Sie bitte los.«

Der Motor brummt auf, das Taxi rollt los. Ich schaue in den Rückspiegel und wünsche mir, es nicht getan zu haben. Flo wendet sich ab, weint jetzt richtig und fällt schutzsuchend in Petras Arme.

Mensch, Flo, du kleiner Sonnenschein, wenn ich gewusst hätte, dass es dir so weh tut, wenn ich gehe, hätte ich nicht …

Ich beiße mir auf die Lippe, bis es schmerzt. Balle die Hände zu Fäusten. Doch, ich hätt’s trotzdem getan. War einfach zu schön.

“Die stille Seite der Musik”, Seite 193 (c) Svea Lundberg / Traumtänzer Verlag

»Hey!« Céline strahlt mich an. »Deine Mum hat mich reingelassen. Störe ich?«

– Nein. –

Erst ihr irritierter Blick zeigt mir, dass ich meine Antwort tatsächlich gebärdet habe.

»Nein«, beeile ich mich schnell zu sagen und irgendwie … stört sie schon ein bisschen. Mein Kopf wirbelt zu Flo herum. Er schaut mich abwartend an.

»Das … ähm … Céline, das ist Flo.« Etwas hilflos deute ich auf den Bildschirm.

»Oh, der Flo?« Sie kommt näher und neigt sich über meine Schulter, um direkt in die Kamera schauen zu können. Aus dem Augenwinkel sehe ich, wie sie Flo winkt. Er erwidert die Geste mit erzwungenem Lächeln.

– Das ist C-É-L-I-N-E -, erkläre ich Flo, halte inne.

– Eine Freundin? Aus der Schule? –

Ich halte den Atem an.

»Was meint er, Schatz?« Zu allem Überfluss schmiegt sie sich von hinten an meinen Rücken und schlingt die Arme um meinen Hals. Leugnen zwecklos.

– Sie ist meine feste Freundin. Wir sind zusammen. –

“Die stille Seite der Musik”, Seite 228-229 (c) Svea Lundberg / Traumtänzer Verlag

In diesen Gedanken versunken lasse ich den Jeep aus der breiten Hofeinfahrt rollen, biege rechts ab und steuere auf die steile Straße abwärts zu. Aus dem Augenwinkel sehe ich, wie Yannik sich umdreht.

»Warte mal …«

Ich werfe einen Blick in den Rückspiegel und sehe eine Gestalt über den Hof rennen. Severin? Er gestikuliert wild, scheint irgendetwas zu schreien. Hat der sie noch alle? Obwohl ich keine Lust auf den Kerl habe, trete ich auf die Bremse. Aber … es passiert nichts. Wie jetzt? Ich trete stärker aufs Pedal. Nichts. Keine Reaktion. Der Wagen wird nicht langsamer, rollt unaufhörlich auf die steile Straße zu.

Autounfall, flackert ein einziges Wort grell wie in Neonlettern gezeichnet vor meinem inneren Auge. Es ist wie ein ganz, ganz schlechtes Déjà-vu!

“Die stille Seite der Musik”, Seite  270 (c) Svea Lundberg / Traumtänzer Verlag

Ich hoffe, mit diesen Zitaten konnte ich euch einen kleinen Einblick in das Buch gewähren und ihr bekommt Lust auf “Die stille Seite der Musik.”  Holt es euch – es lohnt sich 🙂

Liebe Grüße,
Juliane

[ROMAN] Die stille Seite der Musik von Svea Lundberg

Autor: Svea Lundberg
Taschenbuch: 272 Seiten
ISBN: 978-3-947031-00-9
Preis: 12,95 EUR (Taschenbuch) / 4,99 EUR (eBook)
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Story:
Ein schrecklicher Autounfall bereitet Valentins Träumen schlagartig ein Ende – mit den steifen Fingern seiner linken Hand ist es dem jungen Mann nicht mehr möglich Starpianist zu werden. Nach Wochen des Verkriechens beschließt er sich frischen Wind um die Nase wehen zu lassen und seilt sich auf den Pferdehof seiner Tante ab. Dort trifft er auf den gehörlosen Florian, der eine Ausbildung zum Pferdewirt absolviert und ein besonderes Händchen für Pferde hat. Die beiden lernen sich trotz Sprachbarriere schnell näher kennen und Valentin beginnt sogar damit Gebärdensprache zu lernen. Als es zwischen den beiden richtig funkt, wird Zeit zu einem maßgeblichen Problem, denn Valentins Zeit auf dem Pferdehof neigt sich dem Ende entgegen …

Eigene Meinung:
Mit „Die stille Seite der Musik“ bietet Svea Lundberg dem Leser ein ungewöhnliches Setting und überraschend eigenwillige Charaktere, die nur bedingt dem gängigen Klischee entsprechen. Wer ihre bisherigen Werke („Kristallschnee“, „Inbetween“) kennt, bekommt mit dem im Traumtänzer Verlag erschienen Roman etwas vollkommen Anderes präsentiert, denn „Die stille Seite der Musik“ lässt sich nur schwer mit ihren bisherigen Veröffentlichungen vergleichen. weiterlesen…

[VERLAG] Vorstellung: Traumtänzer Verlag

Hallo ihr Lieben,

heute habe ich die Ehre einen ganz neuen Gay Verlag vorzustellen, der mit dem morgen erscheinenden Roman “Die stille Seite der Musik” von Svea Lundberg seinen Einstand feiert – den “Traumtänzer Verlag”. Ich hab die Gelegenheit genutzt den Verlagsleiter zu interviewen um mehr über den Verlag, das Programm und womögliche neue Bücher zu erfahren. Die kommenden Woche steht gänzlich im Zeichen des neuen Gay Verlags, denn am Mittwoch erwartet euch eine Rezension zur ersten Buchveröffentlichung, am Freitag könnt ihr im Rahmen des Zitate-Freitags ein wenig in “Die stille Seite der Musik” hineinschnuppern. Ich wünsche euch viel Spaß.

Der Traumtänzer ist ein frisch aus der Taufe gehobener Kleinverlag, der sich auf Genres mit „gay content“ spezialisiert. Aus mitreißenden Geschichten wollen wir traumhafte Bücher machen. Für das erste Projekt konnten wir die Autorin Svea Lundberg für uns gewinnen, die uns mit dem Titel „Die stille Seite der Musik“ verzaubert.

Homepagehttp://traumtaenzer-verlag.de/ weiterlesen…